Neuer Zeitplan bei Energiemarktreform:
EU will Einigung bis spätestens Juni haben
- Noch große Differenzen zwischen den Mitgliedern
- Ratspräsidentschaft schlug mehrere Prinzipien vor

Die Europäische Union will bis zum Juni Einigkeit über die strittige Reform der Energiemärkte erzielen. Auf diesen Zeitplan hätten sich die EU-Energieminister bei ihrem Treffen in Brüssel verständigt, sagte ein Sprecher der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft nach den Beratungen. Inhaltlich habe es noch große Differenzen unter den EU-Staaten gegeben.
Die slowenische EU-Ratspräsidentschaft hatte mehrere Prinzipien vorgeschlagen, um eine Einigung voranzutreiben. Diese seien nach wie vor strittig, sagte der Sprecher. Unter anderem hatte der EU-Vorsitz die von Österreich, Deutschland und Frankreich und fünf anderen EU-Staaten verlangten Alternativplan als zusätzliche Option aufgenommen, mit dem eine eigentumsrechtliche Trennung von Energie-Produktion und Netzbetrieb verhindert werden soll. (apa/red)

