Schon fünftes Rekordergebnis in Folge: OMV-Nettogewinn wuchs '07 auf 1,65 Mrd.
- Österreichischer Öl- & Gas-Riese mit mehr Dividende
- Für 2008 erwartet die OMV 'wieder robustes Ergebnis'
·GRAFIK: Die Bilanz der OMV im Überblick
Umsatzerlöse, Erfolge und Zahl der Mitarbeiter
·FORMAT: "Das große europäische Gasspiel"
OMV-Chef Ruttenstorfer bastelt an Unabhängigkeit
Der österreichische Öl- und Gas-Riese OMV, Marktführer in Mittel- und Zentraleuropa, hat im vergangenen Jahr zum fünften Mal in Folge ein neues Rekordergebnis erzielt. Getragen von einem hohen Ölpreis wuchs der Nettogewinn um acht Prozent auf 1,649 Mrd. Euro, und das Betriebsergebnis (EBIT) legte um sechs Prozent auf 2,184 Mrd. Euro zu, wie die OMV bekannt gab.
Den um Sondereffekte bereinigten Betriebserfolg steigerte die OMV im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 2,377 Mrd. Euro, und der Periodenüberschuss nach Minderheiten legte um 14 Prozent auf 1,579 Mrd. Euro zu. Der Nettogewinn von 1,649 Mrd. Euro und das Betriebsergebnis von 2,184 Mrd. Euro lagen leicht unter den Analysten -Prognosen. Der Cash-flow aus der Betriebstätigkeit blieb mit 2,066 Mrd. Euro gleich. Die Dividende soll für 2007 auf 1,25 (1,05) Euro je Aktie erhöht werden. Nun hatte die OMV-Aktie bei 49,09 Euro notiert.
Für 2008 erwartet die OMV "wieder ein robustes Ergebnis gestützt durch neue Feldentwicklungen in E&P, Verbesserungen durch die Optimierung in R&M, die weitere Expansion des internationalen Gasgeschäfts wie auch des Logistikgeschäfts und durch die fortgesetzte Modernisierung von Petrom", der rumänischen Tochter, heißt es im Ausblick. "Die OMV ist gut positioniert, um sich im verschärfenden Wettbewerb in Mitteleuropa weiter erfolgreich durchsetzen zu können", erklärte Generaldirektor Ruttenstorfer.
Das EGT erhöhte sich 2007 um zwölf Prozent auf 2,412 Mrd. Euro, und der Umsatz wuchs - ebenfalls knapp unter dem Prognose-Konsens - um sechs Prozent auf 20,042 (18,970) Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie wird mit 5,29 (4,64) Euro beziffert (+14 Prozent). Der Mitarbeiterstand sank im Jahresvergleich auf 33.665 (40.993), davon 28.233 bei Petrom. (APA/red)

