LASK im Elfertaumel gegen Mattersburg:
Linzer sicherten Spiel erst am Ende mit 2:1
- Der LASK bleibt somit weiterhin an der Tabellenspitze
- Zweiter Strafstoß für die Linzer stark umstrittten
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Aufsteiger LASK Linz bleibt auch nach 26 Runden Tabellenführer der Fußball-Bundesliga. Die Oberösterreicher besiegten am Mittwochabend den SV Mattersburg vor 7.900 Zuschauern im eigenen Stadion 2:1 (0:0). Das Team von Karl Daxbacher wetzte damit die Scharte der 0:2-Heimniederlage aus dem Herbst aus und durfte sich über die ersten Tore gegen die Burgenländer in der laufenden Saison freuen.
Für die Linzer trafen Ivica Vastic (58.) und Christian Mayrleb (84.) aus Elfmetern. Der zweite Strafstoß war allerdings umstritten. Jancker (49.) hatte die Mattersburger kurz nach der Pause in Führung geschossen. Die Linzer mussten nach einer Roten Karte gegen Gansterer (43.) lange mit zehn Mann auskommen. Mattersburg ist nach der sechsten Auswärtsniederlage weiterhin Tabellen-Sechster.
Nach ruhigen Anfangsminuten war es der LASK, der für erste gefährliche Torraumszenen sorgte. Nach einem von Borenitsch zur Ecke abgewehrten Saurer-Freistoß kam Adi im Strafraum zum Kopfball, der Mattersburg-Schlussmann war aber erneut zur Stelle. Danach blieben die Oberösterreicher über weite Strecken am Drücker, Zählbares blieb jedoch aus. Bis kurz vor der Pause blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware.
Kurz vor der Pause schwächten sich die Linzer mit einer Roten Karte selbst. Schiedsrichter Einwaller schloss Gansterer, der bis dahin nicht negativ ausgefallen war, nach Foul an Fuchs aus. Der LASK-Abwehrspieler hatte den Teamspieler mit gestrecktem Bein attackiert.
Nach Wiederbeginn rächte sich die numerische Unterlegenheit sofort. Kapitän Dietmar Kühbauer riss mit einem Steilpass auf Mörz die Abwehr der Linzer auf. Mörz gab schnell zur Mitte, wo Carsten Jancker (11. Saisontor) keine Probleme hatte, die schnell ausgeführte Aktion aus kurzer Distanz erfolgreich abzuschließen. Die Burgenländer drängten danach auf das zweite Tor, die Daxbacher-Elf war kaum noch zu sehen. Dank eines berechtigten Elfmeters kam die Heimmannschaft dann jedoch zurück ins Spiel. Csizmadia hatte an der Strafraumgrenze gegen Saurer das Bein stehen gelassen. Kapitän Vastic ließ sich die Chance vom Elferpunkt nicht nehmen und schoss wuchtig zum 1:1 ein.
In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Der LASK gab sich trotz numerischer Unterlegenheit nicht mit dem Remis zufrieden und wurde dafür kurz vor Schluss noch belohnt. Referee Einwaller gab einen weiteren Strafstoß für die Linzer - diesmal war der Foulpfiff allerdings heftig umstritten. Pöllhuber hatte bei einer Attacke gegen Mijatovic den Ball gespielt. Routinier Christian Mayrleb verwertete den schmeichelhaften Elfer dann zum 2:1-Siegtreffer und durfte seinen elften Saisontreffer bejubeln.
LASK Linz - SV Mattersburg Endstand 2:1 (0:0)
Linz, Stadion der Stadt Linz, 7.900 Zuschauer, SR Einwaller.
Torfolge: 0:1 (49.) Jancker, 1:1 (58.) Vastic (Elfmeter), 2:1 (84.) Mayrleb (Elfmeter)
LASK: Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein,
Hota, Vastic, Saurer - Mayrleb (87. Margreitter), Adi (77. Mijatovic)
Mattersburg: Borenitsch - Csizmadia, Sedloski, Pöllhuber - Atan (87.
Mansberger), Kühbauer, Schmidt, Mörz, Fuchs - Jancker, Naumoski (69.
Wagner)
Rote Karte: Gansterer (43./Foulspiel)
Gelb-Rote Karte: Schmidt (90./wiederholtes Foulspiel)
Gelbe Karten: Klein, Cavlina bzw. Jancker, Csizmadia, Fuchs
(apa/red)
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