Kolumbiens Armee gelang Schlag gegen FARC: "Nummer 2" der Terror-Gruppe getötet
- Offenbar 10 weitere Guerillakämpfer tödlich getroffen

·"Viele Fälle von totalem Schwachsinn"
Kolumbien: FARC-Geiseln
geht's immer schlechter
·FARC-Kommandant wurde festgenommen
PLUS: Vier Geiseln nach sechs Jahren freigelassen
·Kolumbien: Proteste gegen FARC-Rebellen
Zwei Millionen Menschen gingen auf die Straßen
Die Nummer zwei der kolumbianischen Guerillagruppe FARC, Raul Reyes, ist am Samstag laut einem Rundfunkbericht bei einem Luftangiff der kolumbianischen Streitkräfte getötet worden. Den Informationen zufolge kamen darüber hinaus mindestens zehn weitere Guerilla-Kämpfer bei dem Angriff ums Leben. Der Luftangriff wurde demnach im Bezirk Putumayo nahe der Grenze zu Ecuador geflogen.
Spionageflugzeuge hätten den FARC-Vize-Chef mit Hilfe einer abgefangenen Satellitennachricht ausfindig gemacht. Die FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) ist mit rund 17.000 Mitgliedern die größte Rebellenorganisation des südamerikanischen Landes. Sie hält zwischen 700 und 1.000 Geiseln fest und macht damit Druck auf die Regierung.
Die bekannteste Geisel der marxistischen Gruppierung ist die franko-kolumbianische Grünen-Politikerin Ingrid Betancourt, die während ihres Präsidentschaftswahlkampfes im Februar 2002 von der FARC verschleppt wurde und der es nach Angaben inzwischen freigelassener Ex-Geiseln sehr schlecht gehen soll.
(apa/red)
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