23 Todesopfer durch Unwetter in Ecuador:
9.000 Menschen mussten Häuser räumen
- Bevölkerung kämpft seit Wochen mit Dauerregen
- Schäden nehmen immer dramatischere Ausmaße an

In Ecuador nimmt das Ausmaß der Schäden durch den seit Wochen andauernden Dauerregen immer dramatischere Ausmaße an. Die Zahl der Menschen, die in Hochwasser umkamen, stieg bereits auf 23. Rund 9.000 mussten aus ihren Häusern fliehen, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Quito mit. Die staatliche Ölgesellschaft Petroecuador schloss nach Erdrutschen die wichtigste Ölpipeline.
Sicherheitsminister Gustavo Larrea sagte, der Wiederaufbau in den Katastrophengebieten werde mehr als eine Milliarde Dollar (661 Mio. Euro) kosten. Im benachbarten Peru kamen nach offiziellen Angaben bisher 16 Menschen in Überschwemmungen um. Hochwasser wurde auch aus der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gemeldet.
(apa/red)
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