Donnerstag, 28. Februar 2008

Hoher Blutzoll in den USA: Mehrere Tote
bei Schießereien in den Vereinigten Staaten

  • Amokläufe in Tennessee, Los Angeles und Arkansas

Bei Schießereien in drei US-Bundesstaaten sind fünf Menschen getötet und neun weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Zu den Opfern, die in Lebensgefahr schweben, gehören drei Mädchen im Alter von zehn, elf und zwölf Jahren und eine 49-jährige Frau. Sie standen bei einer Bushaltestelle der kalifornischen Metropole Los Angeles, als zwei Männer plötzlich das Feuer auf die Wartenden eröffneten. Dabei verletzten sie noch vier weitere Passanten. Die Angreifer flüchteten, ihr Motiv war zunächst unklar.

In einer Kleinstadt des südlichen Bundesstaats Tennessee erschoss ein Mann vier Bewohner einer Seniorenwohnanlage, bevor er sich selbst mit seiner Waffe tötete. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei tötete der Mann seine Opfer im Streit. Er sei mit einem Pickup davongerast und nach einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen zu Fuß weiter geflüchtet. Kurze Zeit darauf sei seine Leiche gefunden worden.

Im benachbarten Bundesstaat Arkansas schossen zwei Männer aus einem fahrenden Auto auf einen Studenten und verletzten ihn schwer. Laut Polizei lief der Student zu einem Parkplatz der Universität von Little Rock, als die beiden Männer plötzlich aus dem Auto heraus Schüsse auf ihn abgaben und davonrasten. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Campus blieb für eine Stunde geschlossen.

(apa/red)

28.2.2008 13:38