"USA sind weit weg und tragen kein Risiko":
Medwedew warnt vor Instabilität in Europa
- Kosovo-Unabhängigkeit setze Sicherheit aufs Spiel
- Serben-Minderheit für Rückkehr russischer Truppen

·Serbien und Russland
fordern neuen Dialog
Ausschreitungen vor dem
US-Konsulat in Serbien
·Schutz für Kosovos Minderheiten durch EU
EULEX will Abspaltung der Serben verhindern
·Serben greifen im Kosovo Polizisten an
Russland stellt sich voll hinter Balkan-Partner
·Serbien geht nun auf Distanz zum Westen
USA tragen Schuld für aktuelle Gewalteskalation
·Die schicksalshafte Geschichte Kosovos
KLICKEN: Fakten und Chronologie der Region
·Selbstbestimmung und Völkerrecht
Das Kosovo-Problem und sein rechtlicher Status
·GRAFIK: Jahrelanger
Kampf um "Freiheit"
KLICKEN: Alle Infos zum neuen "Staat" Kosovo
·Für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung
KLICKEN: Die größten Nationalitätskonflikte
Der russische Präsidentschaftskandidat Dmitri Medwedew hat angesichts der Unabhängigkeit des Kosovos vor einer Destabilisierung Europas gewarnt. Der derzeitige Erste stellvertretende Ministerpräsident sagte in einer Wahlkampfrede im russischen Nischni Nowgorod, die Unabhängigkeit habe "die Sicherheit und Stabilität der ganzen Region aufs Spiel gesetzt".
"Die USA sind weit weg und tragen kein Risiko, aber Europa könnte in Flammen aufgehen", sagte Medwedew. Die USA haben wie mehrere europäische Staaten das Kosovo anerkannt. Medwedew versprach, dass Moskau Serbien weiter politische Unterstützung anbieten werde. Medwedew war zur Unterzeichnung eines Pipeline-Projekts in Serbien gewesen, das Serbiens Stellung als wichtiger Verteiler für russisches Erdgas aufwertet. Der von Putin ausgewählte Nachfolger wird die Präsidentschaftswahl am Sonntag allen Umfragen zufolge haushoch gewinnen. Es gibt keine ernsthaften Gegenkandidaten.
Die serbische Minderheit im Kosovo verlangte unterdessen die Rückkehr russischer Truppen. Die Russen sollten zur Stabilisierung in den überwiegend von Serben bewohnten Gebieten beitragen, erklärte der Nationalrat der Kosovo-Serben am Mittwoch. Russland hatte sich bis 2003 an der KFOR-Truppe beteiligt, die von der NATO befehligt wird.
Das Kosovo hat sich am 17. Februar von Serbien unabhängig erklärt. Die Regierungen in Belgrad und Moskau lehnen die staatliche Selbstständigkeit der überwiegend von Albanern bewohnten Region ab. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
