Hilfe vom "großen Bundespartei-Bruder": SP, Grüne & FP kriegen Wahlkampf-Support
- "Pröll im Alleingang": ÖVP ist traditionelle Ausnahme
- Auftritte von Bundespolitikern im Landtagswahlkampf

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Die "Bundeshilfe" im Wahlkampf in Niederösterreich fällt unterschiedlich aus. Während derartige Unterstützung bei der ÖVP so gut wie nicht vorkommt, setzten SPÖ, Grüne und FPÖ sehr wohl auch darauf.
Auftritte von Bundespolitikern im Landtagswahlkampf in Niederösterreich seien "traditionell die Ausnahme", heißt es in der St. Pöltner Parteizentrale der Volkspartei. "Das ist nicht neu, das ist auch diesmal so." Bei der Schlusskundgebung am 6. März ("Auftakt zum Endspurt") in der NÖ Landeshauptstadt wird Parteiobmann Vizekanzler Wilhelm Molterer ans Rednerpult treten.
"Bundeshilfe"
Bei der SPÖ gibt es in den verbleibenden zwei Wochen bis zur Wahl am 9. März noch etwa zehn Auftritte von Bundespolitikern in Niederösterreich. Im Land unterwegs sind die Minister Maria Berger, Claudia Schmied, Erwin Buchinger und Werner Faymann. Der offizielle Wahlkampfabschluss ("Countdown zum Wahlkampf-Finale") findet ebenfalls am 6. März in St. Pölten statt. Ob Parteivorsitzender Bundeskanzler Alfred Gusenbauer dabei sein wird, hängt von seiner rechtzeitigen Rückkehr von einer Rumänien- Reise am selben Tag ab, war von der SPNÖ zu erfahren.
Die Grünen setzen nicht nur auf Unterstützung aus dem Bund u.a. durch Alexander Van der Bellen und Eva Glawischnig. Einsätze in Niederösterreich gab bzw, gibt es auch für den oberösterreichischen Landesrat Rudi Anschober und EU-Abg. Eva Lichtenberger. Der "Wahlkampfabtakt" der Grünen findet am 8. März in Mödling statt. Van der Bellen und Glawischnig werden wie schon beim Start dabei sein.
Bei der FPÖ absolviert bis zum Wahltag Parteiobmann Heinz-Christian Strache noch einige Termine im Rahmen von Kundgebungen in Niederösterreich. Das gilt auch für die Abschlussveranstaltung der Freiheitlichen am 7. März in St. Pölten.
(apa/red)
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