'Steuerreform teils jetzt schon vorziehen': Häupls Vorschlag aus der Koalitionskrise
- FORMAT: Dringlichste Entlastungen zuerst machen
- Pröll beschuldigt Gusenbauer der Blockadepolitik
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Genaues Datum in der SPÖ noch umstritten
·Ringen um Steuer-
Reform geht weiter
SPÖ & ÖVP im Ministerrat ohne eine Annäherung
·SPÖ und ÖVP ohne Lust auf Neuwahlen
Kalina und Missethon mit Bekenntnis zur Regierung
·Steuerreform: SPÖ drückt aufs Tempo
Gusenbauer und Häupl machen Druck auf ÖVP
·Kanzler bekräftigt seine Reformwünsche
Schüssel: U-Ausschuss wäre kein 'Koalitionsende'
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Der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl kann sich als einen Ausweg aus der aktuellen Krise der Regierung ein teilweises Vorziehen der Steuerreform auf das Jahr 2009 vorstellen. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin FORMAT meint Häupl auf die Frage nach einem Kompromiss: "Man könnte ja einen Teil schon jetzt vorziehen, um die dringlichsten Entlastungen zustande zu bringen."
ÖVP-Umweltminister Josef Pröll hingegen gibt Bundeskanzler Alfred Gusenbauer die Schuld an der Blockadepolitik der großen Koalition: "Gusenbauer hat am Sonntag den Wahlkampf eröffnet, um sich selbst zu retten. Die Österreicher sollten nicht dafür büßen müssen, dass jemand in seiner Partei ein Problem hat."
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