19.2.2008 16:02

"In Spanien regieren noch immer Spanier!":
Iberer geben FIFA-Boss Blatter jetzt Kontra

  • Staatssekretär lässt sich Intervention nicht gefallen
  • FIFA-Vorwurf: Regierung mischt sich zu viel ein

Die spanische Regierung ist auf Konfrontationskurs mit dem Weltfußball-Verband FIFA gegangen, nachdem deren Präsident Blatter Spanien mit dem Ausschluss von der Champions League und der EURO 2008 in der Schweiz und in Österreich gedroht hatte.

"Neben dem allmächtigen Präsidenten der FIFA bin ich nur ein einfacher Staatssekretär", erklärte Sport-Staatssekretär Lissavetzky. "Aber in Spanien regieren die Spanier und das spanische Team wird bei der EM spielen, weil es sich qualifiziert hat."

Vorwurf: Regierung mischt sich zu viel ein
Hintergrund der Drohung Blatters ist eine von der FIFA angeprangerte Einmischung des Staates in die Angelegenheiten des spanischen Fussballverbands. Ein von der Regierung eingesetzter Sportrat hatte beschlossen, dass alle Verbände, deren Sportler sich nicht für die Olympischen Spiele im August in Peking qualifizierten, eine Neuwahl der Führungsgremien durchführen sollen.

(apa/red)

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19.2.2008 16:02
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