Verlieren verboten: Ried bei Niederlage
gegen Kärnten mitten im Abstiegskampf
- Vizemeister aus OÖ kann sich bei Sieg absetzen
- Schmidt: "Mannschaft muss weiter an sich glauben"
·LASK schießt sich vorzeitig an die Spitze
2:1-Überraschungssieg gegen stärkere Grazer
·Auf Rapid wartet in Altach heißer Kampf
Nachzügler aus Ländle
mit viel Selbstvertrauen
·Fußball-Komplexe treffen aufeinander
Austria gegen Salzburg um die Trendwenden
·UMFRAGE: Welches Team steigt heuer ab?
Erwischt es Neulinge oder
einen etablierten Verein?
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Austria
oder Rapid zu stoppen?
Bundesliga-Schlusslicht SK Austria Kärnten ist im Kampf um den Klassenerhalt auf jeden Punkt angewiesen. Dabei könnten die Klagenfurter mit einem Erfolg im Auswärtsspiel gegen die SV Ried heute (18.00 Uhr LIVE auf news.at) einen weiteren Club in den Abstiegsstrudel reißen. Der Vizemeister aus dem Innviertel würde andererseits bei einem vollen Erfolg den Abstand auf die Kärntner auf zwölf Zähler ausbauen.
Beide Mannschaften gehen ohne Erfolgserlebnis in die Begegnung der 25. Runde. Während die auf Platz sieben liegenden Rieder seit acht Partien sieglos sind, hat der Liga-Neuling in den vergangenen neun Spielen nur einen Sieg geholt. Zum Frühjahresauftakt gingen sowohl Ried, als auch Kärnten als Verlierer vom Feld.
"Es ist ein wichtiges Spiel, um den Abstand nach vorne zu reduzieren. Ich hoffe, dass wir punkten und die Runde für uns läuft", meinte Kärnten-Trainer Klaus Schmidt vor der Reise nach Ried. "Der Start gegen Rapid war aufgrund des Ergebnisses nicht optimal, aber er war nicht schlecht. Die Mannschaft muss weiter an sich glauben."
"Verlieren verboten"
Sein Gegenüber Thomas Weissenböck gab nach der Derby-Pleite die Devise "Verlieren verboten" aus: "An der Ausgangsposition hat sich nichts geändert. Wenn wir schnell alles klar machen wollen, sollten wir gegen Kärnten und im kommenden Heimspiel gegen Altach gewinnen."
Weissenböck, dessen Einser-Goalie Hans-Peter Berger nach seiner schweren Verletzung wieder ins Aufbau-Training eingestiegen ist, muss gegen die Kärntner Austria mit Ernst Dospel, Sebastian Martinez und Tomasz Rzasa gleich drei gesperrte Routiniers vorgeben, der Einsatz des dem Derby angeschlagenen Herwig Drechsel sei "kein Problem". Der Spielgestalter war gerade gegen die Kärntner der Rieder Erfolgsgarant: Bei den beiden Saisonsiegen erzielte der Regisseur aus ruhenden Bällen vier von sechs Rieder Tore (zwei aus Elfmetern, zwei aus Freistößen). Im Lager der Kärntner ist Adam Ledwon wegen einer Rückenblessur fraglich.
Trotz der brisanten Ausgangslage wollen beide Teams ihr Heil in der Offensive suchen. "Hopp oder Drop werden wir sicher nicht spielen, aber wir müssen von der ersten Minute an zeigen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen", erklärte Weissenböck. Aufseiten der Südösterreicher blieb Schmidt das vorrangige Problem, das Toreschießen, nicht verborgen: "Wir werden versuchen, die Offensive zu forcieren. Wir haben die wenigsten Treffer der Liga erzielt, wir müssen auch einmal Tore machen".
(apa/red)
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