IAEO legt neuen Bericht zum Iran vor:
Atomprogramm weiterhin nicht ganz geklärt
- Keine klare Abgrenzung zum Raketenprogramm
- UNO-Sicherheitsrat erwägt schärfere Sanktionen

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Bericht Sieg für Iran
Teheran will "nicht einen Schritt" zurückweichen
Die Internationale Atomenergiebehörde IAEO hat in ihrem neuen Bericht gewürdigt, dass der Iran die meisten offenen Fragen zu seinem Atomprogramm beantwortet hat. Allerdings konnten nicht alle Unklarheiten bezüglich einer möglichen militärischen Nutzung ausgeräumt werden. Der Iran beharre weiter darauf, dass Hinweise auf eine militärische Komponente seines Atomprogramms erfunden seien.
Das steht im Bericht von IAEO-Chef ElBaradei, der an die Mitglieder des IAEO-Gouverneursrates erging. Die IAEO zeigt sich "tief besorgt" darüber, dass Zusammenhänge zwischen dem Atom- und dem Raketenprogramm weiter ungeklärt seien. Andererseits konnte die IAEO alle anderen Fragen abschließen, unter anderem die Herkunft von Spuren hoch angereicherten Urans. Der IAEO-Report berichtet weiters, dass das Programm zur Anreicherung von Uran nicht eingestellt wurde und weiter an neuen Zentrifugen geforscht wird.
Kurz vor dem neuen IAEO-Bericht eröffnete der UNO-Sicherheitsrat die Debatte über schärfere Sanktionen gegen Teheran. England und Frankreich brachten einen entsprechenden Resolutionsentwurf formell in den Sicherheitsrat ein. Der bereits abgestimmte Entwurf, der auch von Deutschland unterstützt wird, sieht unter anderem ein strikteres Reiseverbot für Atomwissenschaftler sowie weitere Beschränkungen des Handels mit dem Iran vor. Die Aktivitäten iranischer Banken sollen stärker beobachtet und weitere Guthaben eingefroren werden. (apa/red)
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