Gefechte zwischen türkischer Armee und PKK: Opferzahlen im Nordirak steigen rasant
- Türkei-Offensive forderte mittlerweile über 80 Tote
- Schwerste Angriffe im Nordirak seit zehn Jahren

Bei Gefechten zwischen türkischen Soldaten und kurdischen Rebellen im Nordirak sind nach Armeeangaben 79 Aufständische getötet worden. In den eigenen Reihen seien sieben Soldaten ums Leben gekommen, teilte der türkische Generalstab auf seiner Internetseite mit. "Die Offensive wird weiterhin mit Entschlossenheit vorangetrieben", hieß es in der Mitteilung. Die PKK sprach zuletzt von 22 gefallenen Türken und gab die eigenen Verluste mit fünf Verwundeten an.
Die Türkei hatte zuvor nach Armeeangaben ihren Vormarsch gegen die kurdische PKK im Nordirak intensiviert. Die Kämpfe in der Bergregion seien heftig, meldete auch der den Rebellen nahestehende Sender Roj TV. Die türkischen Bodentruppen waren am Donnerstag in das Nachbarland einmarschiert, um gegen Kämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans PKK vorzugehen. (apa/red)
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