NEWS-Exklusiv: Noch mehr Pannen bei den Ermittlungen zum "Fall Natascha Kampusch"
- NEWS fand 2. Polizisten, der Priklopil angezeigt hatte
- Anzeige wegen Tierquälerei: Schoss auf Vögel

·"War ein Schlag in
die Magengrube"
Kampusch bestürzt über Pannen bei Ermittlungen
·Kommission prüft Kampusch-Pannen
Wichtige Punkte sollen vorgezogen werden
·Polizeiprotokoll über Besuch bei Priklopil
Entführer wurde bereits im April 1998 verdächtigt
·Dubiose E-Mails zur Kampusch-Entführung
'Eindruck dass hier etwas vertuscht werden sollte'
·Priklopil-Hinweis:
Der Akt im Wortlaut
Fall Kampusch: Aussage von Polizei "verschlampt"
·Haidinger: 'Was ich sage, ist die Wahrheit'
Ex-Bundeskriminalamts-
Chef wurde vernommen
Die skandalösen Ermittlungspannen im "Fall Natascha" beschäftigen seit mehr als einer Woche die Politik - nachdem bekannt geworden war, dass ein Polizei-Hundeführer bereits kurz nach dem Verschwinden des Mädchens im Jahr 1998 seinen Kollegen einen detaillierten Tipp auf den Täter, Wolfgang Priklopil, gegeben und dieser Hinweis jedoch "verschlampt" worden war.
Wie NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, war dies jedoch nicht das einzige Versagen der Behörden. NEWS fand nun nämlich einen pensionierten Polizisten, der im Sommer 2000 - Natascha Kampusch war damals bereits seit mehr als zwei Jahren in der Gewalt ihres Peinigers - wegen Tierquälerei angezeigt hatte.
"Ich beobachtete damals Herrn Priklopil", erzählt der Ex-Streifenbeamte jetzt in NEWS, "wie er seelenruhig auf einem Sessel in seinem Garten saß und mit einem Kleinkalibergewehr auf Vögel schoss. Das alles war schrecklich anzusehen. Die Tiere sind hilflos verendet, liefen schwer verletzt, teilweise mit nur noch einem Bein, auf der Wiese herum - bis sie zusammenbrachen und starben."
Der Mann, der in Strasshof lebt, meldete die Tat der Gendarmerie. Priklopil wurde vernommen - und leugnete. Die Ermittlungen gegen ihn wurden daraufhin eingestellt.
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS 7/08!
