Mittwoch, 13. Februar 2008

NEWS exklusiv: Dramatische Ausweitung
der Skandalserie im Innenministerium

  • Visa-Erleichterungen für Bordellbesitzer ermöglicht
  • Schwere Vorwürfe auch bei Russen-Spionage-Affäre

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einer dramatischen Ausweitung der Skandalserie im Innenministerium.

Dem Aufdecker des Visa-Skandals, Helmut Edelmayr, wurden Unterlagen zugespielt, wonach per Runderlass namhaft gemachte "Künstleragenturen" seit Jahren Vorrang und positiv bei Visaanträgen behandelt werden.

Auf einer dieser Listen soll sich auch ein Unternehmen des einst prominenten Linzer Bordell-Betreibers Peter S. befunden haben. S. selbst sitzt heute in Haft. Die Verantwortung für diese Listen - quasi das Gegenstück zu jenen Bordell-Sperrlisten, die den Wiener Polizeiskandal auslösten - liegt beim Innenministerium, die in dieser Angelegenheit die Fachaufsicht hat.

Seit 12. Februar ermittelt das BIA (Büro für Interne Angelegenheiten) in diesem äußerst heiklen Fall.

In der Causa der vorigen Sommer enthüllten "Russen-Spionage-Affäre" hat jener Vizeleutnant, der damals kurzfristig in U-Haft wanderte, aktenkundig gemacht, dass er den später als russischen Top-Spion enttarnten Vladimir Vozhzhov schon im Jahr 1996 beim heutigen Kabinettsmitarbeiter Bernhard Treibenreif überprüfen habe lassen. Daraufhin sei der EDOK-Beamte S. an den Vizeleutnant herangetreten und habe erklärt, Vozhzhov sei "unbedenklich" und verkehre "in den höchsten Kreisen der heimischen Politik und des Militärs".

Bernhard Treibenreif bestreitet diese Darstellung vehement: "Ich kann das vollständig ausschließen, sowohl was das genannte Jahr als auch was den Vorfall selbst betrifft. Ich habe für niemanden Russen überprüfen lassen."

Die ganze Sotry lesen Sie im aktuellen NEWS Nr. 7/08!

13.2.2008 13:59