Comeback-Chance von Jürgen Macho steigt:
Trainer Lorenzo Ferrer von AEK entlassen
- Spanier wurde Streit mit Spielern zum Verhängnis
- Goalie bestritt im Dezember bisher letztes Ligaspiel

Der griechische Fußball-Spitzenclub AEK Athen hat Trainer Lorenzo Serra Ferrer beurlaubt und Jürgen Macho damit die Chance auf ein Comeback gegeben. Unter dem Spanier war der ÖFB-Teamtorhüter zuletzt nur zweite Wahl hinter dem Brasilianer Moretto gewesen und hatte am 23. Dezember des Vorjahres sein bisher letztes Liga-Spiel bestritten.
Ferrer, der im Juni 2006 als erster Spanier einen Trainer-Vertrag im griechischen Profi-Fußball unterschrieben hatte, wurden laut griechischen Medienberichten Differenzen mit den routinierteren Spielern des Club zum Verhängnis. Eine 0:1-Niederlage gegen Larissa und der damit verbundenen Absturz auf Rang drei hätten das Fass zum Überlaufen gebracht.
Der 54-Jährige hatte seinen Vertrag erst im Vorjahr bis 2011 verlängert. In 50 Liga-Spielen hatte er eine imposante Bilanz von 32 Siegen, 8 Remis und nur 10 Niederlagen. Im UEFA-Cup gegen Getafe soll der bisherige Co-Trainer und Ex-AEK-Profi Nikos Kostenoglu die Mannschaft betreuen, Präsident Demis Nikolaidis ist bereits auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer.
Macho war nach seiner Gehirnerschütterung im Länderspiel gegen England Mitte November ins Abseits gerutscht. Bei einem weiteren Zusammenstoß mit einem Mitspieler im Training hatte er eine ähnliche Verletzung erlitten und war in den vergangenen zwei Partien nicht einmal auf der Bank gesessen. Vor dem UEFA-Cup-Heimspiel gegen Getafe hatte der Wiener jedoch bereits das Training aufnehmen können.
(apa/red)
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