Dienstag, 12. Februar 2008

Holaus muss die Saison vorzeitig beenden:
Läuferin erlitt Bruch des Schienbeinkopfes

  • 24-Jährige darf sechs Wochen nicht auf Skiern stehen
  • Eine Operation wird allerdings nicht notwendig sein

Nach einer weiteren Untersuchung in der Privatklinik Hochrum bei Innsbruck steht nun fest, dass die Saison für die ÖSV-Skirennläuferin Maria Holaus vorzeitig zu Ende ist. Die Tirolerin hat sich bei ihrem Sturz im Super-G von Sestriere neben einem Seitenbandeinriss auch einen Impressionsbruch im Schienbeinkopf zugezogen.

"Bei einer MRI-Untersuchung des linken Knies zeigte sich, dass Holaus auch einen Impressionsbruch des Schienbeinkopfes erlitten hat", erklärte ÖSV-Arzt Christian Hoser. Eine Operation ist zwar nicht notwendig, doch die 24-Jährige darf sechs Wochen nicht auf Skiern stehen. "Damit ist die Saison beendet", sagte Hoser, laut dem sich die vom Pech verfolgte Rennläuferin aber bereits mit dieser Tatsache abgefunden hat.

Maria Holaus war im Super-G schwer gestürzt und danach kurzfristig bewusstlos gewesen. Nach einer Nacht in einem Krankenhaus in Turin wurde die Tirolerin, die wegen dreier Kreuzbandrisse erst vor einem Jahr als 23-Jährige im Weltcup debütiert und vor kurzem in Cortina (Super-G) ihren ersten Weltcupsieg gefeiert hat, nach Hochrum überstellt. Mittlerweile wurde Holaus bereits in häusliche Pflege entlassen.
(apa/red)

12.2.2008 12:24