McCains Präsidentschaftskandidatur rückt näher: Mitt Romney unterstützt den Senator
- Ausgeschiedener Bewerber stellt sich hinter Rivalen
- Will seine Delegierten-Stimmen an McCain abgeben

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Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner kann Senator John McCain künftig auch auf die Unterstützung seines früheren Rivalen Mitt Romney zählen. Der ausgeschiedene Romney stellte sich hinter seinen früheren Rivalen. Die rund 280 Delegierten, die er sich während seiner eigenen Kandidatur gesichert hat, rief er dazu auf, auf dem Nominierungsparteitag im Sommer für McCain zustimmen. Damit ist der 71-jährige Vietnamkriegsveteran der Präsidentschaftskandidatur einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Er fühle sich geehrt, dem Senator aus Arizona seine volle Unterstützung bekunden zu dürfen, sagte Romney in Boston. Er nannte McCain bei einer Pressekonferenz einen "echten amerikanischen Helden" und einen "Mann, der fähig ist, das Land in einer gefährlichen Zeit zu führen".
Die Unterstützung von Romney gibt dem bereits favorisierten McCain weiteren Auftrieb. Laut CNN hat der Senator für Arizona bereits 827 der benötigten 1191 Delegiertenstimmen sicher. Sein verbleibender Konkurrent Mike Huckabee kommt lediglich auf 217 Delegierte.
Romney war vor seinem Ausscheiden der stärkste Gegenkandidat von McCain und konnte in den Vorwahlen 286 Delegierte gewinnen. Sollten diese nun komplett ins McCain-Lager wechseln, fehlen dem 71-jährigen Senator nur noch wenige Dutzend Stimmen bis zur erforderlichen Mehrheit. Die Republikaner wählen ihren Kandidaten für die Nachfolge von US-Präsident George W. Bush Anfang September. Die Präsidentenwahl findet im November statt.
(apa/red)
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