Härtere Töne im Demokraten-Wahlkampf:
Clinton hält Barack Obama für einen Schwätzer
- Konter: Ex-First Lady an schlechter Wirtschaft schuld
- Ausgezählt: Clinton gewinnt Vorwahl in New Mexico

·"Sonst ist die Sache nach Texas gelaufen!"
Hillary Clinton muss nun auch in Ohio gewinnen
·Ex-First-Lady ist in schwerer Bedrängnis
Clinton steht aber noch lange nicht vor dem "Aus"
·Clinton setzt Wahl- kampfmanagerin ab
Vorwahlniederlage gegen Obama soll Ursache sein
·USA: Obama-Express braust munter weiter
Nach Siegen in 3 Staaten erstmals klar vor Clinton
·VOTEN: Wer wird 2008 US-Präsident?
Erobert Obama oder McCain das Weiße Haus?
Angesichts ihres unerbittlichen Kopf-an-Kopf-Rennens hat sich der Ton zwischen den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern in den USA verschärft. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Robstown in Texas warf Hillary Clinton ihrem Rivalen Barack Obama vor, er sei lediglich ein Mann der Worte, während sie eine Frau der Taten sei. Obama wiederum machte Clinton und den republikanischen Konkurrenten John McCain mitverantwortlich für die schlechten Wirtschaftsdaten des Landes.
Beide hätten für den Krieg im Irak gestimmt, einen Krieg, der nie hätte geführt werden dürfen, sagte Obama in einer Fabrik von General Motors im US-Staat Wisconsin. Dieser Krieg "kostet uns tausende wertvolle Leben und jede Woche Milliarden Dollar". Dieses Geld hätte in die Infrastruktur, Ausbildungsprogramme und die Gesundheitsfürsorge investiert werden können.
Offensichtlich um dem Vorwurf mangelnder politischer Programme zu entgegnen, kündigte der Senator von Illinois ferner an, im Fall seiner Wahl die Schaffung von sieben Millionen Arbeitsplätzen sicherzustellen. Mit einem Programm im Umfang von 210 Milliarden Dollar (144 Mrd. Euro) sollen demnach neue Stellen im Baugewerbe und im Umweltbereich eingerichtet werden.
Sieg in New Mexico
Unterdessen wurde bekannt, dass Clinton die Vorwahl in New Mexico gewonnen hat. Das teilte der regionale Vorsitzende ihrer Partei in Albuquerque mit. Die Wahl hatte bereits am sogenannten Super Tuesday am 5. Februar stattgefunden, allerdings verzögerte sich die Auszählung wegen des äußerst knappen Ergebnisses immer wieder. Nach mehreren Nachzählungen erhielt Clinton den Angaben zufolge schließlich 14 Delegiertenstimmen, ihr Rivale Barack Obama 13. Zuvor hatten beide gleichauf gelegen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien18:45
Immer mehr OpferBereits 17 Tote gefunden. Seismologen rechnen mit langer Nachbebenserie.
