Donnerstag, 14. Februar 2008

Nach dem Tot zweier Wiener in Florenz: Leichen aus Campingbus wurden obduziert

  • Überlebender Bub liegt im Kinderkrankenhaus

Die Ermittlungen nach dem Tod einer 50-jährigen Wiener Architektin und eines 18 Monate alten Mädchens in einem Campingbus bei Florenz werden fortgesetzt. Nun wurden nach Angaben der Behörden die Leichen der beiden Opfer obduziert. Die Beiden kamen durch eine Kohlenmonoxidvergiftung in einem Reisemobil ums Leben.

Die Überlebende, eine 26-jährige Wiener Studentin, war über die Hintergründe des Dramas befragt worden. Sie hatte Alarm geschlagen, nachdem sie festgestellt hatte, dass ihre kleine Tochter und ihre Reisegefährtin tot waren.

Der dreijährige Sohn der verstorbenen Architektin wurde von der Poliklinik von Florenz in ein Kinderkrankenhaus gebracht. Einige Angehörige seiner verstorbenen Mutter trafen in Florenz ein, um sich um ihn zu kümmern. Der Bub soll weiterhin behandelt werden, er schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr. Er hatte große Mengen von Kohlenmonoxid eingeatmet, berichteten die Ärzte.

Die um den Fall ermittelnde Staatsanwaltschaft wartet auf die Ergebnisse der Obduktion. Der Heizofen und das Reisemobil wurden beschlagnahmt. Die Leichen könnten Ende der Woche nach Wien überführt werden.

(apa/red)

14.2.2008 15:44