Neun Mitglieder einer irakischen Familie ermordet: Hintergründe noch nicht geklärt
- Bauunternehmer, Frau und sieben Kinder sind Opfer
- Frau eines Schulwächters verprügelt, Sohn getötet
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der USA zum Irak-Krieg
Unbekannte haben im Heimatort des irakischen Ex-Diktators Saddam Hussein neun Mitglieder einer Familie ermordet. Ein Polizeisprecher in der nordirakischen Stadt Tikrit sagte, die Angreifer seien am Morgen in das Haus des Bauunternehmers Labib Ali Seidan in Auja bei Tikrit eingedrungen und hätten ihn, seine Ehefrau und sieben Kinder erschossen. Zu den Hintergründen der Tat wurde nichts bekannt.
Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtete, in Bagdads südlichem Vorort Safaranija hätten Bewaffnete eine Schule gestürmt. Sie verprügelten den Angaben zufolge die Frau des Wächters, der nicht anwesend war, und töteten seinen dreijährigen Sohn.
Das US-Militärkommando in Bagdad und die amerikanische Botschaft äußerten sich unterdessen positiv über die Verabschiedung dreier umstrittener Gesetze durch das irakische Parlament. "Es gibt für das irakische Volk und für seine Regierung aber noch viel zu tun", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Die Abstimmung über den Haushalt, die Neuordnung der Provinzverwaltungen und eine Generalamnestie war mehrfach verschoben worden, was in Washington und in der irakischen Bevölkerung zu einigem Unmut geführt hatte. (apa/red)
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