Weitere EU-Truppen in Tschad entsendet: Einheiten sind bis Ende März einsatzfähig
- EUFOR-Transportflugzeug mit Ausrüstung gelandet
- Auch von Österreich Flüge in nächsten Tagen geplant

·"Tschad-Einsatz ist korrektes Verhalten"
Exkommissar Fischler im NEWS-Talk zur Mission
·Gusenbauer steht
zu Mission im Tschad
Bundesheer-Soldaten werden nicht abgezogen
·Tschad: Lage bleibt weiter unübersichtlich
Rebellen formieren sich höchstwahrscheinlich neu
·KLICKEN: Alle Infos zum Tschad-Einsatz
21 der 27 EU-Staaten beteiligen sich an Mission
·Tschad: Chronologie des langen Konflikts
Krise nach Bürgerkrieg im benachbarten Sudan
·NEWS-REPORTAGE: Alptraum-Land Tschad
Flüchtlingselend, Kinder- sterben und Bürgerkrieg
Nach der vor mehr als einer Woche gescheiterten Rebellenoffensive im Tschad hat die EU die Stationierung ihrer Friedenstruppe (EUFOR) wieder aufgenommen. Ein Herkules-Transportflugzeug traf mit Ausrüstung in der östlichen Stadt Abeche ein, wie EUFOR-Sprecher Philippe de Cussac im Hauptquartier bei Paris mitteilte. In den kommenden Tagen sind weitere Flüge geplant.
Einsatzfähig seien die Einheiten bis Ende März, hieß es aus der EUFOR-Zentrale. Bei der in Abeche gelandeten Maschine war die Nationalität vorerst nicht bekannt, es habe sich aber nicht um ein österreichisches Flugzeug gehandelt, wie der für das österreichische EUFOR-Kontingent zuständige Presseoffizier Major Wolfgang Schneider erklärte. Allerdings seien auch von Österreich Transportflüge "in den nächsten Tagen geplant", so Schneider gegenüber der APA.
Umsturzversuch
Wegen des Umsturzversuchs gegen Präsident Idriss Deby hatte die EU die Truppenentsendung zwischenzeitlich ausgesetzt. Bis zu 3.700 Soldaten sollen im Tschad und der Zentralafrikanischen Republik stationiert werden, um Flüchtlinge und Hilfsorganisationen in der Grenzregion zur sudanesischen Krisenregion Darfur zu schützen.
Rebellen lehnen EU-Friedenstruppe ab
Die Rebellen lehnen die EU-Friedenstruppe ab und warnten zuletzt, sie würden diese als feindlich einstufen. Da die Mehrheit der Truppen von Frankreich gestellt werde, könne die EUFOR-Mission nicht neutral sein, erklärten sie. Deby indes hatte darum gebeten, die Truppe schnellstmöglich zu entsenden.
(APA/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
