Niederösterreich: Der Railjet hält nun doch
St. Pölten bleibt im ÖBB-Fernverkehrsnetz
- Ein wichtiger Schritt für das Image der LH St. Pölten
- Bahnhofausbau bis 2012, dann Güterzugumfahrung

Einen Erfolg für die Landeshauptstadt und den niederösterreichischen Zentralraum konnten Bundeminister Werner Faymann, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler vermelden: Der Railjet wird ab Dezember 2008 in St. Pölten Halt machen, die Anbindung der Stadt an das internationale Fernverkehrsnetz der ÖBB ist somit gesichert.
Bereits im Juni des Vorjahres ist der Gemeinderat der Landeshauptstadt geschlossen gegen die von den Medien kolportierte Ausklammerung St. Pöltens aufgetreten. Mit zwei Resolutionen wurde die Einbindung St. Pöltens in das Railjet-Netz nachdrücklich gefordert. Die beiden Resolutionen des Gemeinderates und die anschließenden Verhandlungen sind nun von Erfolg gekrönt. Die Gespräche wurden sehr konstruktiv auf Sachebene und mit sehr viel Einsatz seitens der Stadt geführt, wie Bundesminister Faymann bestätigte.
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler sprach von einem wichtigen Schritt für das Image und das Prestige der Landeshauptstadt. Für den gesamten Wirtschaftsstandort sei eine leistungsfähige internationale Bahnverbindung ebenso entscheidend wie für den Tourismus und den Bildungsstandort St. Pölten. Es sei wichtig, dass der neue Bahnhof als Drehscheibe international nicht abgekoppelt werde, sondern als Verkehrsknotenpunkt für rund eine halbe Million Einwohner nunmehr das Tor zur Welt sein könne.
Positiv bewertete Bürgermeister Mag. Stadler auch den Rahmenplan für Straßen- und Schienenausbau von Bundesminister Faymann, der u.a. die Errichtung der Güterzugumfahrung nach Beendigung des Bahnhofausbaues im Jahr 2012 vorsieht. Im Rahmenplan wird St. Pölten so bedacht, wie es für eine Landeshauptstadt notwendig ist, um ihre Funktionen erfüllen zu können, so Stadler.
Der Railjet, die internationale Zugverbindung Budapest Wien St. Pölten München, wird ab Dezember 2008 auf seiner Fahrt Richtung Westen in St. Pölten vier mal und in die Gegenrichtung fünf mal täglich halten, 2009 wird die Frequenz auf acht bzw. zwölf Stopps erhöht.
Quelle: Stadt St. Pölten
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