Vorerst kein DNA-Massentest im "Giftfall":
Hirtzbergers Zustand ist unverändert ernst
- "Alles gemacht was möglich ist" um Täter zu fassen
- Ermittelt wird unter anderem im Umfeld des Opfers

·Bürgermeister weiter in kritischem Zustand
Lebensgefahr nach Gift- anschlag nicht gebannt
·Gift-Praline: Politiker
auf Intensivstation
NÖ: Motiv zu Anschlag
auf Bürgermeister unklar
Im Fall des am 9. Februar vergifteten Spitzer Bürgermeisters Hannes Hirtzberger ist die Möglichkeit von DNA- Massentests nicht näher gerückt, berichtete Franz Wendler, Leiter der kriminalpolizeilichen Abteilung der NÖ Sicherheitsdirektion. Es gelte weiter, den Personenkreis hinsichtlich Verdächtigen einzuengen. Der Zustand des Opfers war unverändert ernst, wie aus dem Krankenhaus Krems verlautete.
Es werde "alles gemacht was möglich ist", um den Täter zu fassen, so Wendler. Ermittelt werde unter anderem im Umfeld des Opfers. Wendler verwies in diesem Zusammenhang auf einen "großen Kreis" an Personen, der nicht zuletzt deshalb vorhanden sei, da Hirtzberger sowohl Bürgermeister von Spitz an der Donau als auch Rechtsanwalt sei.
Der Zustand Hirtzbergers wurde als "unverändert ernst" beschrieben. Es bestünde Lebensgefahr, der 55-Jährige wurde im Krankenhaus Krems intensiv-medizinisch betreut und befinde sich im künstlichen Tiefschlaf.
Hirtzberger hatte am 9. Februar von einer Praline gegessen, der offenbar Strychnin beigefügt war. Der Bürgermeister von Spitz an der Donau und Rechtsanwalt in Krems hatte diese zusammen mit einer vorgedruckten Grußkarte an der Windschutzscheibe seines Autos gefunden.
(apa/red)
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