Samstag, 16. Februar 2008

Schwere Vorwürfe gegen Spital: Baby unter ärztlicher Aufsicht angeblich fast verhungert

  • Kind drei Tage lang nicht gefüttert und untersucht
  • Ärztlicher Leiter dementiert die Anschuldigungen

Im Krankenhaus Korneuburg soll ein Neugeborenes drei Tage lang nicht gefüttert und untersucht worden sein. Eine hausfremde Kinderärztin hat die akute Lebensgefahr des unterernährten und an einer Infektion erkrankten Babys erkannt und es auf die Intensivstation nach Tulln verlegen lassen. Polizeiliche Ermittlungen wurden bereits eingeleitet.

Der Bub habe nicht trinken wollen oder können. "Die Hebammen meinten, dies sei völlig normal", zitierte die "Kronen Zeitung" den Vater. Das Krankenhaus- Personal soll nicht reagiert haben. Wolfgang Hintringer, ärztlicher Direktor im Landesklinikum Korneuburg, hat dieser Darstellung widersprochen. "Das Kind wurde laufend untersucht und optimal ernährt".

(apa/red)

16.2.2008 09:42