Hotelbrand in Hinterglemm bei Saalbach: 89 Urlauber gerettet, zwei Verletzte im Spital
- Feuer brach in einem Personalzimmer im Keller aus
- Die Ursache des Brandes ist bis jetzt ungeklärt
·Brandunglück in Egg durch heiße Asche?
Annahme nach Abschluss der Ermittlungen erhärtet

Glimpflich ist ein Hotelbrand in Hinterglemm bei Saalbach im Pinzgau ausgegangen. Ein Personalzimmer im Kellertrakt des Hotels hatte Feuer gefangen. 89 Urlauber mussten in Sicherheit gebracht werden. Zwei Personen wurde mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Zell am See eingeliefert, sechs weitere wurden vor Ort behandelt.
Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt. Zu Beginn vermutete man einen Großbrand. Glücklicherweise hatte jedoch nur ein Personalzimmer des Hotels Feuer gefangen, andere Räumlichkeiten des Hotels blieben verschont. Die Rettungsaktion ging sehr ruhig und ohne Komplikationen vor sich. Innerhalb von 20 Minuten wurden die Gäste in eine Volksschule gebracht, die Evakuierung sei perfekt verlaufen.
Begrenzter Schaden
Der tatsächliche Brand konnte auf das Personalzimmer begrenzt werden, weitere Brandschäden für das Hotel sind nicht entstanden. Im gesamten Hotel breitete sich jedoch gefährlicher Rauch aus, weshalb eine Evakuierung nötig war. Nur kurze Zeit nachdem der Alarm ausgelöst worden war, konnten alle Gäste in Sicherheit gebracht werden.
Insgesamt wurden acht Personen leicht verletzt, zwei davon erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Die Feuerwehr musste bei der Brandbekämpfung schweren Atemschutz verwenden.
Die Gäste, die laut Polizei überwiegend aus Deutschland stammen, müssen nicht in ein anderes Hotel übersiedeln. Insgesamt waren 110 Feuerwehrkräfte, 20 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, sowie fünf Ärzte und rund zehn Polizisten vor Ort.
(APA/red)
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