Österreicher sind gegen Kilometer-Maut: Auch City-Maut wird überwiegend abgelehnt
- Lieber per Vignette für Autobahnbenützung zahlen
- Vor allem Wenigfahrer für kilometerabhängige Maut

·Wiener Grüne stellen City-Maut-Modell vor
Pro Ein- und Ausfahrt
wird ein Euro gefordert
·UMFRAGE: Soll die City-Maut kommen?
Abstimmen: Ist die Maß- nahme bei uns sinnvoll?
Die Österreicher und Österreicherinnen wollen lieber per Vignette für das Benutzen der Autobahnen zahlen als per kilometerabhängiger Maut. Und eine City-Maut lehnen sie, vor allem Städter, mehrheitlich ab. Das zeigt der Infoscreen-Monitor, der kürzlich veröffentlicht wurde.
Laut der von OGM durchgeführten Umfrage ziehen 56 Prozent der Österreicher die Vignette der entfernungsabhängigen Maut vor. "Herr und Frau Österreicher haben sich mittlerweile an die Vignette gewöhnt", kommentiert dies die OGM-Expertin Karin Cvrtila. 30 Prozent der Befragten waren für die kilometerabhängige Maut. Das seien vor allem Wenigfahrer, die hoffen, sich einiges zu ersparen, meint Cvrtila. 14 Prozent enthielten sich der Stimme.
55 Prozent der Österreicher sind auch gegen eine City-Maut, wobei vor allem die davon positiv wie negativ am stärksten betroffenen Städter gegen so eine Abgabe eintreten. 32 Prozent der Österreicher sind für eine City-Maut, 13 Prozent enthalten sich der Aussage. (Apa/red)
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