Wissenschaft findet "Jungbrunnen"-Protein:
Neu identifiziertes Eiweiß hält länger 'frisch'
- Forscher versuchen Alterungsprozesse zu bremsen
- Studie: Ohne "Sirt7"-Protein altern Mäuse schneller

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Ein neu identifiziertes Eiweiß kann möglicherweise dabei helfen, den Alterungsprozess des Menschen zu bremsen. Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes Bad Nauheim in Deutschland stellten in einer Tierstudie fest, dass Mäuse, denen das Protein Sirt7 fehlt, schneller altern als normale Nager. So sei eine typische Alterserscheinung des Herzens, die degenerative Herzhypertrophie, bei ihnen schneller aufgetreten, sie hätten chronische Entzündungen des Herzmuskels entwickelt, und dessen Zellen seien schneller abgestorben, erklärten die Forscher.
Aus den Folgen, die das Fehlen des Proteins hat, schließen die Experten, dass das Eiweiß selbst den Alterungsprozess bremsen kann. Dazu passe, dass bei vielen Säugetierarten die Sirt7-Produktion im Alter abnehme. Zudem schalte es ein anderes Protein namens P53 aus, das Zellen zum Absterben bringe, erklärten die Wissenschaftler. Sie wollen jetzt nach Möglichkeiten suchen, die Ausschüttung von Sirt7 auch im Alter aufrecht zu erhalten.
(apa/red)
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