Ein Jahr nach Markteinführung von Vista:
Service Pack 1 wurde endlich fertig gestellt
- Aktualisierung ab Mitte März in 5 Sprachen erhältlich
- Nur langsame System-Einführung bei Unternehmen

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Ein Jahr nach der Markteinführung hat Microsoft bereits mehr als 100 Millionen Lizenzen von Windows Vista verkauft. "Wir blicken sehr zufrieden auf das erste Jahr zurück. Mit über 100 Millionen verkauften Lizenzen sind unsere Erwartungen voll erfüllt. Kunden und Partner bestätigen uns die hohe Qualität der neuen Versionen", sagt Chris Liddell, Chief Financial Officer bei Microsoft. Nun begann die Auslieferung der finalen Version von Windows Vista Service Pack 1 (SP1) an Hardware- und Software-Hersteller, die schließlich ab Mitte März erhältlich sein wird.
Die Service Pack genannte Aktualisierung des Programms könnten Kunden dann in fünf Sprachen, darunter Deutsch, aus dem Internet herunterladen und installieren. Die restlichen Sprachversionen sollen Mitte Mai folgen. Das Update werde die Sicherheit und die Geschwindigkeit des Systems verbessern, die Anwendung auf Laptops erleichtern und das Zusammenspiel mit Software und Geräten von anderen Anbietern verbessern.
Während mittlerweile nahezu jeder Computer für Privatanwender mit Vista verkauft wird, läuft die Einführung des Systems bei Unternehmenskunden langsamer als von Experten erwartet. Während in Europa auf etwa 15 Prozent aller Privatrechner bereits Vista installiert sei, arbeiteten nur fünf bis zehn Prozent der geschäftlich genutzten PCs mit dem System, sagte der Sprecher. "Rund 80 Prozent unserer Unternehmenskunden testen oder installieren Vista derzeit."
Dagegen hatten sich Hersteller von Computern und Zulieferer zuletzt enttäuscht über die langsame Verbreitung der Software geäußert. Viele hatten sich einen Nachfrageschub nach PCs und eine höherwertige technische Ausstattung der Rechner erhofft, der bisher aber weitgehend ausgeblieben war. (pte/apa/red)
