Mittwoch, 6. Februar 2008

Gusi-Scheck gegen Willis Preisbremse

  • Hilft der Gusi-100er gegen die Preisexplosion?

Teuerungen. Gusi-100er und VP-Gebührenstopp sind zu wenig, um die Inflation aufzuhalten, so Experten. Die Politik müsste weitreichendere Maßnahmen beschließen.

Es geht derzeit wohl den meisten Österreichern so: Lebensmittel, Heizen und Wohnen werden ständig teurer, das Haushaltsbudget immer knapper. Schließlich treibt eine Inflation von 3,6 Prozent die Preise in die Höhe. So stehen einer vierköpfigen Arbeiterfamilie laut Arbeiterkammer 2.162 Euro monatlich zur Verfügung. Das sind immerhin um 250 Euro mehr als noch im Jahr 2000. Aber dennoch: zu wenig Geld, um alle Rechnungen bezahlen zu können.

Die Politik hat jetzt jedenfalls die außergewöhnlich hohe Inflation und die ständig steigenden Preise als Thema erkannt und sucht fieberhaft nach Lösungen. Und wieder einmal ist dabei ein koalitionsinterner Streit programmiert. Wie NEWS vergangene Woche an­kündigte, fordert Kanzler Gusenbauer eine Einmalzahlung von 100 Euro als Teuerungsausgleich. Kosten: 120 Millionen Euro. Profitieren sollen davon Rezeptgebührbefreite, Sozial- und Notstandshilfebezieher, Mindestpensionis­ten, Großfamilien und ­Alleinverdiener und Alleinerzieher. Die ÖVP tobt und lehnt den Gusi-Scheck ab.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS-Magazin

6.2.2008 16:58