Autorenstreik in Hollywood schon bald zu Ende: Produzenten fanden nun Vereinbarung
- 12.000 Gewerkschaftsmitglieder müssen entscheiden
- Neuer Vertrag soll Gehaltserhöhungen beeinhalten

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In dem seit Monaten andauernden Streik der US-Drehbuchautoren gibt es Anzeichen für eine Einigung in den Tarifverhandlungen. Wie die Führung der Autorengewerkschaft (Writers Guild Association, WGA) mitteilte, erzielte sie eine vorläufige Vereinbarung mit den Produzenten. Falls die rund 12.000 Gewerkschaftsmitglieder diese annähmen, könne die Arbeit bereits am Montag wieder aufgenommen werden, hieß es.
Nach der vorgesehenen Erörterung des Vorschlags zur Beendigung des Arbeitskampfs durch die Gewerkschaftsbasis in Los Angeles und New York wollte die WGA-Führung abschließend über die Annahme der Einigung entscheiden. Sie sieht den Angaben zufolge einen neuen Vertrag mit dreijährigen Laufzeit und Gehaltserhöhungen von etwa drei Prozent je Jahr vor.
Die Drehbuchautoren waren am 5. November in den Ausstand getreten. Sie forderten unter anderem eine höhere Beteiligung an DVD-Tantiemen sowie an den Einnahmen bei neuen Medien wie Internet und Mobilfunk. Der Streik hat die Film- und Fernsehbranche in den USA hart getroffen. Mehrere Fernsehserien mussten eingestellt und Filmprojekte auf Eis gelegt werden. Die Gala zur Verleihung der Golden Globes am 13. Jänner wurde abgesagt und durch eine einfache Pressekonferenz ersetzt. Ob die Verleihung der Oscar-Filmpreise wie geplant am 24. Februar über die Bühne gehen kann, war bis zuletzt ungewiss. (APA/red)

