Amazonas-Regenwald schrumpft bedrohlich: Bis 2030 könnten 20 Prozent zerstört sein
- Illegale Rodungen und Baumaßnahmen verantwortlich
- Etwa ein Fünftel des Regenwaldes ist bereits zerstört
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Illegale Rodungen und Baumaßnahmen werden den Regenwald am Amazonas laut brasilianischen Wissenschaftern bis zum Jahr 2030 um fast 20 Prozent dezimieren. Rund 670.000 Quadratkilometer Fläche könnten in den kommenden Jahren zerstört werden, heißt es in einer in der Zeitung "O Globo" veröffentlichten Studie. Dies bedeute einen irreparablen Schaden für den Amazonas und den gesamten Planeten Erde.
Grund für die Zerstörung des Regenwaldes sind den Forschern zufolge neben einem Ausbau des Straßennetzes vor allem anhaltende illegale Rodungen, die von der Polizei mangels Personal nicht verhindert werden. Umweltschützer argumentieren außerdem, dass Bauern wegen der steigenden Nachfrage nach Soja und Rindfleisch ihre Felder vergrößern und dafür ehemalige Waldstücke nutzen.
Der Regenwald am Amazonas umfasst 4,1 Millionen Quadratkilometer und bedeckt fast 60 Prozent der Fläche Brasiliens. Etwa ein Fünftel des Waldes ist bereits zerstört. (APA/red)
