Italien und Frankreich im Testspiel-Einsatz:
Todesgruppen-Gegner gegen Gradmesser
- Weltmeister trifft auf Spanier, Vize auf Portugiesen
- Teamchefs verzichten auf einige ihrer Superstars

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Die Mannschaften in der Todesgruppe mit Italien
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Niederlande - Italien - Rumänien - Frankreich
Mit Weltmeister Italien und "Vize" Frankreich starten heute zwei Fußball-Großkaliber gegen echte Gradmesser ihre Vorbereitung auf die EURO. Während die "Bleus" in Malaga auf die ambitionierten Spanier treffen, verspricht das Antreten der "Squadra Azzurra" im Züricher Letzigrund gegen Portugal ein echtes Spektakel. Italiens Cheftrainer Roberto Donadoni hat nicht weniger als elf Weltmeister aufgeboten.
Angeführt wird sein Team von Kapitän Fabio Cannavaro, weitere Topstars sind Fabio Grosso, Marco Materazzi, Mittelfeldmotor Andrea Pirlo und der deutsche Bundesliga-Topscorer Luca Toni. Gianluigi Buffon (Rücken), Gennaro Gattuso (Oberschenkel) und Mauro Camoranesi fehlen hingegen wegen Verletzung, überraschend nicht aufgeboten wurde der formstarke Alessandro Del Piero.
Donadoni verzichtet auf Del Piero
"Sieben Tore machen einen pieler nicht unentbehrlich", meinte Donadoni mit Anspielung auf die Trefferserie des Juventus-Stars in den vergangenen neun Serie-A-Partien. Anstelle von Del Piero wurde erstmals Marco Borriello vom FC Genoa nominiert. Portugal ist bis auf den verletzten Benfica-Stürmer Nuno Gomes komplett. "Italien hat oft wenig Ballbesitz, schlägt aber in entscheidenden Momenten zu. Wir müssen lernen, unter diesen Umständen zu bestehen", erklärte Teamchef Luiz Felipe Scolari.
Domenech lässt Juve-Star schmoren
Frankreich reiste mit einem 37-Mann-Aufgebot ins Trainingscamp nach Spanien, David Trezeguet wird von Raymond Domenech jedoch weiter nicht berücksichtigt. Der Juve-Stürmer hatte seinen Unwillen bekundet, in einer "B-Auswahl" gegen die Demokratische Republik Kongo anzutreten. "Ich würde nicht einen einzigen Euro darauf wetten, dass ich bei der EM dabei sein werde", hat Trezeguet die EURO bereits abgeschrieben. Gegen die Iberer wird Österreichs WM-Quali-Gegner auch der verletzte Franck Ribery nicht zur Verfügung stehen.
Team-Debüt des Barca-Jungstars
Auf Seiten der Spanier konzentriert sich alles auf das bevorstehende Team-Debüt von Barca-Jungstürmer Bojan Krkic. Mit einem Alter von 17 Jahren und 5 Monaten wäre er bei einem Einsatz gegen die Franzosen der jüngste spanische Teamspieler aller Zeiten. Teamchef Luis Aragones hat durchklingen lassen, den in Katalonien aufgewachsenen Sohn eines Serben und einer Spanierin vorsorglich einberufen zu haben. Krkic könnte auch für Serbien antreten. Überraschend einberufen wurde auch der bei Valencia nicht mehr erwünschte Mittelfeldakteur Albelda.
Weitere im Hinblick auf die EURO wichtige Länderspiele gehen am Mittwochabend zwischen der Türkei und Schweden in Istanbul sowie zwischen Israel und Rumänien in Tel Aviv über die Bühne. Europameister Griechenland spielt in Nikosia gegen Finnland.
(apa/red)










