Austria verliert Stronachs Akademie: Lizenzvergabe von Nachwuchs abhängig
- Wiener müssen neu planen. Nur bis 15. März Zeit
- Man braucht U-15-, U-17- und U-19-Mannschaften

·Austria wurde eine Aktiengesellschaft
Vorstand überrascht bei der Generalversammlung
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Austria
oder Rapid zu stoppen?
·UMFRAGE: Welches Team steigt heuer ab?
Erwischt es Neulinge oder
einen etablierten Verein?
Austria Wien und die Nachwuchsakademie Hollabrunn gehen in Zukunft getrennte Wege. Das war zwischen Austria-Vertretern und der Stronach-Gruppe das erste Ergebnis eines Arbeitsgesprächs. Um die Bundesliga-Lizenz punkto Nachwuchs-Kriterien zu erfüllen, muss die Austria nun Nachwuchsteams auf die Füße stellen. Dazu sind wiederum Kooperationen mit der Akademie sowie mit anderen Vereinen nötig.
Der erste Teil des Themenkatalogs wurde von Austria-Manager Markus Kraetschmer und Austria-Sportdirektor Thomas Parits sowie von Stronachs Vertretern Peter Svetits und Ernst Neumann aufgearbeitet. Den Violetten bleibt nun bis 15. März Zeit, um die U-15-, U-17- und U-19-Teams zusammenzustellen, die unter einem neuen Betreuerstab und auf ebenfalls noch festzulegenden Spielstätten den Meisterschaftsbetrieb aufnehmen können.
Die Nachwuchs-Akademie in Hollabrunn wird einen eigenständigen Spielbetrieb aufnehmen. "Es ist aber durchaus möglich, dass es weiter Kooperationen zwischen der Austria und der Stronach-Akademie gibt, Leihverträge beispielsweise wie auch mit anderen Vereinen", plant Kraetschmer, die Nachwuchs-Kriterien für die Bundesliga-Lizenz zu erfüllen.
(apa/red)
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