US-Boy Bode Miller auf der Erfolgswelle:
Kann der "Blitz aus Pitz" zurückschlagen?
- Raich muss in nächsten 2 Slaloms richtig punkten
- Hat 13 Rennen vor Schluss 122 Zähler Rückstand
Will Benjamin Raich seine Chance auf den Gesamtweltcup am Leben erhalten, dann muss der Pitztaler bei den kommenden zwei Slaloms in Garmisch-Partenkichen und Zagreb einiges für sein Punktekonto tun. Nach der Super-Kombination in Val d'Isere, die Bode Miller gewann, was ihm zugleich die kleine Kristallkugel einbrachte, führt der US-Amerikaner 122 Zähler vor Raich und 185 vor dem Schweizer Didier Cuche.
Der sechste Kombirang war für Raich nicht das, was er sich vorgestellt hat. "Nicht ganz optimal. Mit der Abfahrt kann ich nicht zufrieden sein, da bin ich zu schwach und und nicht in Miller-Regionen. Mit nur eineinhalb Sekunden Rückstand wäre einiges drinnen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus." So aber hatte der 29-Jährige mit 2,98 Sekunden bereits zu viel verloren, um dann mit der Slalomleistung noch ganz nach vorne zu kommen.
"Miller auch nur ein Mensch"
Beim Blick auf den Gesamtweltcup meinte Raich 13 Rennen vor Schluss deshalb: "Es ist nicht leichter geworden, Miller ist sehr gut drauf, wenn er so weiterfährt, ist er nicht zu schlagen." Aufgegeben hat der Österreicher das große Kristall aber noch lange nicht: "Miller ist auch nur ein Mensch. Ich werde jetzt mal zwei, drei Tage Pause machen, dann gut Slalom trainieren, und da wird es dann hoffentlich wieder besser gehen." Insgesamt sind noch vier Torläufe ausständig, sowie jeweils drei Riesentorläufe, Super-G und Abfahrten.
Der nun fünffache Saisonsieger Bode Miller (drei Super-Kombis, zwei Abfahrten) wimmelt Fragen nach dem Gesamtweltcup generell so lange wie möglich ab. "Es macht jetzt keinen Sinn, jetzt darüber zu reden. Es sind noch viele Rennen ausständig und es kann noch viel passieren. Aber Benni hat jetzt einmal zwei Slaloms und damit die Chance auf 200 Punkte", weiß natürlich auch Miller.
Bodes Zukunft unklar
Die Kombination hat der Mann aus Franconia jetzt ins Herz geschlossen. "Sie fühlte sich heuer als richtiges Event an, vergangene Saison hatten nicht so viele Leute die Chance, zu gewinnen, jetzt gibt es doch einige Konkurrenten."
Wie üblich schaut Bode Miller auch nicht allzu weit in die sportliche Zukunft. "Ich weiß nicht, ob ich nächsten Jahr wieder hier sein werde, ich habe darüber noch nicht nachgedacht." Val d'Isere ist Austragungsort der Alpinen Weltmeisterschaften 2009. "Der Berg ist phänomenal und eine Herausforderung. Es ist eine großartige Region für ein Big Event", sagte er aber. (apa/red)
FK Austria Wien13:23
Austria holt StögerTrainer von Wiener Neustadt war bereits einmal Verantwortlicher bei den Veilchen
NHL Stanley Cup07:22
Teufel und KönigeKings kämpften sich als Underdogs bis ins Stanley-Cup-Finale. Dort warten die Devils.
Wettskandal Italien13:51
Buffon zum VerhörJetzt soll auch Italiens Teamgoalie bei den Ermittlern zu einer Aussprache antanzen
