Montag, 4. Februar 2008

Mrs. Schwarzenegger empfiehlt Obama: Shriver macht nun Reklame für Demokraten

  • "Wäre Obama ein Bundesstaat, er wäre Kalifornien"
  • Schwarzenegger selbst macht sich für McCain stark

Kurz vor den wichtigen Vorwahlen in Kalifornien hat sich die Ehefrau des republikanischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger für Barack Obama als Präsidentschaftskandidaten der Demokraten starkgemacht. "Wenn Barack Obama ein Bundesstaat wäre, dann wäre er Kalifornien", rief die bekennende Demokratin Maria Shriver einer jubelnden Menschenmenge in Los Angeles zu. "Ich meine, überlegt mal: divers, offen, smart, unabhängig, Erfahrung mit Geld, innovativ, inspirierend, ein Träumer, ein Führer."

Neben Shriver warben auf der Veranstaltung an der Universität von Kalifornien auch ihre Cousine Caroline Kennedy, die Tochter des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, und die TV-Moderatorin Oprah Winfrey für Obama als nächsten Präsidenten.

Schwarzenegger für McCain
Vor wenigen Tagen erst hatte sich Schwarzenegger für den Republikaner John McCain als besten Kandidaten ausgesprochen. McCain kann jüngsten Umfragen zufolge mit einem deutlichen Sieg bei der Vorwahl in Kalifornien rechnen. Bei den Demokraten zeichnet sich dagegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Obama und Hillary Clinton in dem Bundesstaat ab. Neben Kalifornien bestimmen am "Super Tuesday" mehr als 20 weitere Bundesstaaten ihre Kandidaten für die US-Präsidentenwahl im November. (APA/red)

4.2.2008 07:59