25 Tote bei Bombenexplosion in Pakistan: Sprengsatz detoniert bei Wahlveranstaltung
- Nawaz machte Terroristen für Anschlag verantwortlich
- Bei Attentaten seit Jahresbeginn 70 Menschen getötet

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Die Zahl der Todesopfer bei einem Selbstmordanschlag auf eine Wahlkampfveranstaltung im Nordwesten Pakistans ist auf 25 gestiegen. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Der Attentäter hatte sich am Samstag bei einer Kundgebung der linksgerichteten Nationalen Awami Partei (ANP) in Charsadda in der Provinz North West Frontier in die Luft gesprengt. Hunderte Menschen hatten sich bei Veranstaltung rund 30 Kilometer nordöstlich von Peshawar versammelt.
Der pakistanische Innenminister Hamid Nawaz machte Terroristen für den Anschlag verantwortlich. Anhänger des Terrornetzwerks Al Kaida und der radikalislamischen Taliban haben nach Ministeriumsangaben bei Attentaten seit Jahresbeginn über 70 Menschen getötet.
Bereits Ende Dezember war die pakistanische Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto während einer Wahlkampfveranstaltung von einem Selbstmordattentäter getötet worden. Die ursprünglich für den 8. Jänner vorgesehene Parlamentswahl wurde nach dem Anschlag und den darauffolgenden Unruhen auf den 18. Februar verschoben.
(APA/red)
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