Tornados, Regen und Hagel: Mindestens
55 Tote bei schweren Unwettern in den USA
- Mehrere Bundesstaaten verwüstet, viele Verletzte

·Mindestens drei Tote bei Tornados in USA
Auslöser: Ungewöhnlich hohe Temperaturen
·Wirbelstürme: Taifun,
Zyklon und Hurrikan
Bezeichnung variiert nach
Ort, an dem sie auftreten
Bei den schweren Stürmen im Süden der USA sind jüngsten Angaben zufolge mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Der US-Bundesstaat Tennessee war am stärksten betroffen. Dort starben nach Angaben der Notfallbehörde 31 Menschen an den Folgen der Tornados. In Arkansas wurden demnach 13 Menschen getötet, in Kentucky sieben und vier in Alabama. Hunderte Menschen wurden verletzt.
US-Fernsehsender zeigten Bilder der Zerstörung, nachdem mehr als 50 Tornados über die südlichen Staaten hinweggefegt waren. Die Stürme brachten Häuser zum Einsturz und wirbelten Autos, Bäume und Schutt durch die Luft. In der Stadt Memphis in Tennessee waren weiter rund 35.000 Menschen ohne Strom; den Angaben zufolge könnte es bis zu einer Woche dauern, bis die Elektrizitätsversorgung wiederhergestellt ist.
In den betroffenen Landstrichen gingen Rettungskräfte von Haus zu Haus, um nach Verletzten und Überlebenden zu suchen. Tausende Menschen durchsuchten die Trümmer ihrer zerstörten Häuser nach Brauchbarem und Wertgegenständen.
"Ich habe schon viele Tornados am Boden und in der Luft gesehen", sagte Jean Byrd aus dem Ort Mason in Tennessee. "Aber dieser war anders: Er war wie ein riesiger, massiver Trichter."
(apa/red)
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