Ex-Bundeskriminalamtschef Haidinger für 6
Stunden vernommen: 'Ich sage die Wahrheit'
- Er habe "keine Angst vor Verleumdungsklagen"
- Neue Hinweise zur Causa Kampusch noch sehr neu

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Fast sechs Stunden ist der ehemaligen Bundeskriminalamtschefs Herwig Haidinger von der Wiener Staatsanwaltschaft einvernommen worden. Er habe "keine Angst vor Verleumdungsklagen", sagte Haidinger nach den Einvernahmen gegenüber Journalisten. Zu den Inhalten der Gespräche wollte er ebenso wenig sagen wie Staatsanwalt Peter Gildemeister.
Gegen 13.40 Uhr war der abgelöste Spitzenbeamte in den Räumlichkeiten der Anklagebehörde verschwunden, um 19.30 Uhr war die Befragung zu den Korruptionsvorwürfen, die er gegen das Innenministerium erhebt, beendet. "Es geht mir gut", betonte Haidinger anschließend. Gegenüber dem ORF ließ der Ex-BK-Chef bei seiner Ankunft wissen: "Was ich sage ist wahr."
Unterdessen erklärte der Chef des Büros für Interne Angelegenheiten (BIA), Martin Kreutner, im Fernsehen, es geben in der Causa Kampusch-Entführung einige wenige neue Hinweise, die man sehr kurzfristig erst bekommen habe. In der "Zeit im Bild" hieß es, dass es aufgrund der Aussagen Haidingers einen Sonderinnenauschuss im Parlament geben könnte. Im Innenausschuss sei angedeutet worden, dass es möglicherweise zu Dokumentenfälschungen gekommen sein könnte. (APA/red)
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