Tuberkulose-Alarm in Wien: Erkrankung bei
Betreuerin eines Kinder-Horts diagnostiziert
- Sechs Schützlinge wurden bereits ins Spital gebracht
- Bei drei Kindern sprechen Ergebnisse für Erkrankung
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Nach der Tuberkulose-Diagnose bei einer Hort-Betreuerin in Wien hat sich der Verdacht erhärtet, dass sich drei ihrer Schützlinge ebenfalls mit der Lungenkrankheit infiziert haben. Insgesamt sechs Kinder der Einrichtung werden im Wilhelminenspital betreut, sagte Birgit Wachet, Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Eines davon sei erst vor Kurzem aufgenommen worden.
Die drei Kinder, bei denen die bisherigen Untersuchungsergebnisse für Tuberkulose (TBC) sprechen, werden bereits mit einer entsprechenden Therapie behandelt, so Wachet. Auch bei den restlichen Hort-Besuchern, die sich im Spital befinden wurde eine vorbeugende Behandlung eingeleitet. Die Befunden stehen bei diesen Kindern allerdings noch aus. In den kommenden Tagen sollen weitere Kinder aus dem Hort per Schnell-Test auf TBC untersucht werden. Bei TBC handle es sich um eine schwere Erkrankung, die zwar langwierig aber grundsätzlich gut behandelbar sei.
Die Lungenkrankheit TBC soll bei der Betreuerin Ende Jänner diagnostiziert worden sein. Das berichtete die "Neue Kronen Zeitung". Die Frau soll auch bei einer Sportplatz-Kantine in der Nähe von Wien gearbeitet haben. Bei den dort sofort eingeleiteten Reihenuntersuchungen habe es keine Verdachtsfälle gegeben. (APA/red)
