Freitag, 8. Februar 2008

In Schlangenlinien durch City gebraust: Alkolenkerin hatte 3,54 Promille getankt!

  • Polizei fand sie blutverschmiert und tränenüberströmt
  • Umstände der starken Alkoholisierung sind rätselhaft

Die Linzer Polizei hat eine Alkolenkerin gestoppt, die 3,54 Promille intus hatte. Einer Funkstreife fiel in der Innenstadt ein Auto auf, das beim Abbiegen einen großen Radius wie ein Lkw und anschließend in Schlangenlinien fuhr. Die Umstände, wie es zu der starken Alkoholisierung gekommen war, waren vorerst rätselhaft.

Die Beamten wollten eine Kontrolle des Lenkers durchführen. Eine Anhaltung war aber wegen der Fahrweise nicht möglich. Erst nach einer längeren Verfolgung durch die Stadt, bei der die Funkstreife mit Blaulicht, Folgetonhorn und Lichthupe auf sich aufmerksam machte, schlitterte der auffällige Wagen über eine Kante zum Gehsteig und blieb dort stehen.

Als die Polizisten die Autotür öffneten, fanden sie eine Frau vor, die mit blutverschmiertem Gesicht, in Tränen aufgelöst über dem Lenkrad lehnte. Außerdem hatte sie eine deutlich feststellbare "Alkohol-Fahne". Sie zeigte sich nach Polizeiauskunft ziemlich "unkooperativ". Die Frage, wie es zu den Verletzungen gekommen war, beantwortete die 44-Jährige nicht. Auch eine ärztliche Versorgung im Spital verweigerte sie. Beim Aussteigen der Frau aus dem Pkw bemerkten die Beamten, dass zudem ihre Hose stark mit Erde verschmutzt war. Ein Alkotest ergab 3,54 Promille. Die 44-Jährige erklärte schließlich, sie sei auf ihr Gesicht gefallen. Die Polizei nahm ihr den Führerschein ab und erstattete Anzeige.

(apa/red)

8.2.2008 09:49