Kindersicherung 'neu' für Internet geplant:
Symantec für mehr Flexibilität & Tranparenz
- "In vielen Haushalten installiert Kind die Software"
- Beta-Version laut Hersteller in einigen Monaten online

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Grund: Communities im Visier von Pädophilen
·No Space für verur- teilte Sexualstraftäter
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·Das Internet fördert Selbstdarstellung
Immer mehr Menschen machen sich öffentlich
·Rauer Umgangston dominiert das Web 2.0
Führt die Anonymität zur Sittenverwahrlosung?
Im Rahmen der dreitägigen DEMO-Konferenz in den USA hat das namhafte Software-Unternehmen Symantec mit der "Family Safety Initiative" eine familienfreundliche Kindersicherung für das Internet vorgestellt, die nicht nur auf moderne Technologie, sondern auch auf ein soziales Miteinander abzuzielen verspricht.
"Die meisten aktuellen Systeme basieren auf Webfiltern, einige haben Optionen um einzelne Internet-Dienste zu sperren", beschreibt Mark Bootz, Leiter des Prüflabors der Kommission für Jugendmedienschutz, den Stand aktueller Produkte. Das Symantec-Tool will mehr Flexibilität bieten. So soll es beispielsweise Instant-Messaging-Anwendungen nicht einfach blockieren, sondern ein Management der Kontakte durch die Eltern ermöglichen und so die achtlose Herausgabe persönlicher Daten verhindern. Auch werden Protokolle der Online-Aktivitäten der Kinder erstellt. "Eine Protokollfunktion ist in manchen Filtern schon integriert", meint dazu Bootz. Ob das Symantec-Tool in diesem Punkt wirklich Vorteile bringt, wird also vom Umfang der Protokolle und Auswertungsfunktionen abhängen.
Das Symantec-Tool will auf die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kindern setzen, ein spionierender "Big Brother" soll es nicht sein. Dass die Software aktiv ist, soll eindeutig erkennbar sein. Hintergrund dafür ist auch die Tatsache, dass sich Kinder immer mehr mit Computer und Internet auskennen - vielfach auch besser als die Eltern. "Die Erwartung ist, dass in vielen Haushalten das Kind die Software installieren wird", gibt Gerry Egan von den Symantec Research Labs an. Bis zur Markteinführung wird es aber noch dauern, Symantec spricht von einer offenen Beta in einigen Monaten. (pte/red)
