Mittwoch, 30. Jänner 2008

NEWS EXKLUSIV: Die Gerichtsgutachten zum "Kannibalenmord" in Wien-Fünfhaus

  • Psychiater bezeichnet den Täter als "völlig abnorm"
  • Weitere psychologische Expertise steht noch aus

Robert Ackermann, jener 19-Jährige, der unter dem dringenden Verdacht steht, im August 2007 in einer Notschlafstelle in Wien-Fünfhaus seinen Mitbewohner Josef Schweiger, 49, erschlagen, den Körper des Toten geöffnet und sogar Teile der Leiche verspeist zu haben, dürfte, wie NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, "völlig unzurechnungsfähig " sein.

Zu diesem Schluss kommt nun jedenfalls Psychiater Heinz Pfolz. In seinem Gerichtsgutachten ist zu lesen: "Bei dem Untersuchten liegen eine schizoaffektive Psychose und ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen vor." Leiden, "die dem Rechtsbegriff der geistig-seelischen Abartigkeit höheren Grades zuzuordnen sind." Der Experte diganostiziert daher "die dem Verdächtigen vorgeworfene Tathandlung als Resultat seiner schweren Erkrankung." Psychiater Pfolz empfiehlt dem Gericht die Einweisung Ackermanns in eine "Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher." Unklar ist derzeit noch, ob dem 19-Jährigen überhaupt der Prozess gemacht wird. Die diesbezügliche Entscheidung des Gerichts ist noch nicht getroffen - ein weiteres psychologisches Gutachten steht nämlich noch aus.

Ackermann selbst hält sich übrigens für "total normal." Und er sagt: "Ich will nicht als geistesgestört abgestempelt werden. Denn ich will eine Zukunft haben." Friedlich leben, studieren, "und danach endlich meinen Traumberuf ausüben." Arzt werden. Chirurg - oder Pathologe.

Einem gerichtsmedizinischem Befund zufolge liegt übrigens der Verdacht nahe, dass der Bursch von der Leiche seines Opfers "gekostet" hat. Der Tatverdächtige selbst erklärt: "Ich habe ein paar Teile davon in den Mund genommen, das Blut davon abgeleckt - weil ich wissen wollte, wie es schmeckt."

Die gesamte Story finden Sie im aktuellen NEWS 05/08!

30.1.2008 17:48