NEWS-market-Umfrage: 73 Prozent der Befragten für Vorziehung der Steuersenkung
- Mehrheit will Entlastung um mindestens 100 Euro
·Steuerreform: Mittel-
stand trägt Hauptlast
2010: Muss mehr als die Hälfte der Steuern zahlen
·Rot-schwarze Steuer- Spitzen gehen weiter
FORMAT: Umverteilen oder Träger entlasten?
·NEWS: Gebt uns unser Geld zurück!
Durchschnittsverdiener Steuerreform-Verlierer
·SPÖ will Entlastung
für kleine Einkommen
Steuerreform speziell für Bruttolöhne bis 4.000
·'Spitzensteuersatz' unberührt seit 1989
TABELLE: Spitzensteuer-
satz im EU-Vergleich
In der neuen NEWS-Market-Umfrage sprechen sich angesichts der zunehmenden Teuerungswelle 73 Prozent der Österreicher für eine sofortige Vorziehung der Steuersenkung aus. Mit 40 Prozent wünscht sich eine relative Mehrheit Befragten eine steuerliche Entlastung von mindestens 100 Euro im Monat, 23 Prozent wollen noch mehr, und 29 Prozent wünschen sich einen Steuernachlass zwischen 50 und 100 Euro.
70 Prozent der Befragten sind zudem für eine "einmalige Sonderzahlung" als Teuerungsausgleich für die österreichischen Pensionisten Eine Senkung des Spitzensteuersatzes, wie von der ÖVP gefordert, ist derzeit nicht der Mehrheitswunsch: 52 Prozent sind für die Beibehaltung des Höchststeuersatzes, nur 31 Prozent für eine Senkung.
Die aktuelle NEWS-market-Umfrage enthält auch für die SPÖ einen weiteren Dämpfer: Dem Vizekanzler und ÖVP-Chef Wilhelm Molterer trauen mehr Menschen zu, sich für ihre persönlichen Anliegen einzusetzen als dem amtierenden Bundeskanzler. 23 Prozent der 500 Befragten schreiben diesen Einsatz Molterer zu, aber nur bescheidene 17 Prozent dem SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer. Die überwiegende Mehrheit von 54 Prozent traut allerdings keinem der beiden zu, sich für Ihre Anliegen einzusetzen.
Bei der Bewertung, welche der beiden Regierungsparteien sich mehr für soziale Anliegen einsetze, liegt die SPÖ zwar mit 24 Prozent vor der ÖVP, der das nur 18 Prozent zutrauen. Auch hier sagt eine Mehrheit von 52 Prozent: Keine der beiden Parteien setzt sich für soziale Anliegen ein.
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS 5/08!
