10 Jahre Falco - Alle Hintergrundinformationen zur Person Hans Hölzel und nützliche Links
- Der Werdegang und Untergang eines Popstars

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Falco Falco Symphonic
FMA Falco meets Amadeus
Bücher über Falco:
Falco - Die Biographie
Falco war mein Vater
Sing deine Hits. Von Falco
Falco der Film
Premiere am 5. Februar 2008
Kinostart ab 7. Februar 2008
Die Story:
Der Film schildert den Werdegang des österreichischen Popstars Hans Hölzel, der als Falco mit Rock me Amadeus den ersten deutschsprachigen Nummer 1 Hit in der Geschichte der amerikanischen Billboard Charts landete.
Die Lebensgeschichte des am 19. Februar 1957 geborenen Wieners führt über die frühe Entdeckung seiner musikalischen Begabung und die Szenebands Hallucination Company und Drahdiwaberl zu seinen großen internationalen Erfolgen als Falco. Der Film zeigt auch den Erfolgsdruck und die große Erwartungshaltung der Musikbranche auf und schildert parallel zu der öffentlichen Person auch die private Seite des größten heimischen Popstars.
Falcos schwierige Frauenbeziehungen, seinen Umgang mit Alkohol und Drogen, seine Exzesse, aber auch seine verletzliche Seite sind Inhalt des Films und zeigen die Lebensgeschichte eines Mannes, dessen früher Tod Falco am 6. Februar 1998 zur Legende gemacht hat.
Hauptdarsteller Manuel Rubey:
Manuel Rubey (26. März 1979 in Wien) ist ein österreichischer Sänger, Schauspieler und Kabarettist. Bekannt wurde er durch seine Rockband Mondscheiner, welche mit Das was wir sind 2007 einen Hit landeten. Er war maßgeblich an der Gründung 2002 beteiligt und ist seither Mitglied der Gruppe, die schon inoffiziell in den 90ern bestanden hat. Für großes Medieninteresse sorgte Rubey, als bekannt gegeben wurde, dass er die Hauptrolle in der Falco-Biographie-Verfilmung Falco Verdammt wir leben noch! spielen würde.
Filmographie:
2007: SOKO Kitzbühel - Franz Brunner
2007: Jump! - Hannes Schmidt
2008: Falco - Verdammt wir leben noch! - Johann Hans Hölzel
Diskographie:
2008: Falco - Verdammt wir leben noch! (Soundtrack)
Die Biographie:
Kindheit und Jugend
Am 19.2.1957 um 13.15 Uhr sollte Johann Hölzels ereignisreiches wie schicksalhaftes Leben beginnen. So problemlos die Geburt verlief, so schwierig gestaltete sich die Schwangerschaft. Maria Hölzel - sie war damals Geschäftsführerin einer Filiale der Wäscherei Habsburg im 14. Wiener Gemeindebezirk - wurde im dritten Schwangerschaftsmonat mit einem Blutsturz in die Frauenklinik Gersthof eingeliefert. Sie verlor Zwillinge und war deswegen sehr niedergeschlagen, denn sie wünschte sich nichts so sehr wie ein Kind - und dann wären es sogar noch Zwillinge gewesen.
Zur Beobachtung behielt man Maria Hölzel über Nacht im Spital. Als der Arzt am nächsten Tag nach der Untersuchung eine Schwangerschaft feststellte, traute sie ihren Ohren nicht. "Sie müssen sich irren, ich habe doch gestern meine Zwillinge verloren!" erwiderte Maria Hölzel völlig konsterniert. Erst ein paar Augenblicke später realisierte sie, daß sie eigentlich Drillinge erwartet hätte. Die Freude konnte gar nicht richtig aufkeimen, denn der Arzt meinte gleich bestimmend: "Wir machen eine Kürettage, denn wenn Sie zwei Babies verloren haben, dann werden Sie auch das dritte verlieren!"
Dieser Selbstherrlichkeit des Arztes setzte Maria Hölzel energisch und couragiert entgegen: "Nein, wir machen gar nichts!", denn sie wollte dieses Kind unbedingt - und sie bekam es.
Es war ein großer, kräftiger Bub, wog 4,95 kg, war 54 cm groß und machte schon vom ersten Moment an mit seiner lauten Stimme auf sich aufmerksam. Seine Mutter erinnert sich, daß ihr die Hebamme ihr Kind mit den prophetischen Worten: "Da haben Sie Ihren kleinen Sängerknaben!" in die Arme gelegt hat. "Wenn alle Babies ruhig waren und eines zu schreien begann, dann konnte man sicher sein, daß es meines war."
Hans wurde in kleinbürgerliche Verhältnisse hineingeboren.
Sein Vater Alois Hölzel, ein Niederösterreicher, verlor sehr früh seine Eltern, wodurch ihm jegliche Möglichkeit einer weiteren schulischen Ausbildung genommen wurde. Auf sich allein gestellt, begann er eine Schlosserlehre und arbeitete sich mit viel Fleiß bis zum Werkmeister einer Maschinenfabrik empor. Die junge Familie Hölzel wohnte in einer zirka 70 m² großen Mietwohnung in der Ziegelofengasse Nr. 26 im 5. Wiener Gemeindebezirk. Das Haus, in dem Hans aufwuchs, wurde längst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Mutter von Maria Hölzel bezog, wenige Jahre nachdem Hans geboren wurde, eine kleine Wohnung im Haus gegenüber - direkt über dem Gasthaus "Altes Fassl", das in späteren Jahren ein Stammlokal von Hans werden sollte -, um in der Nähe ihres Enkelkindes sein zu können.
Daß Hans eine musikalische Ader hatte, merkte man schon von frühester Kindheit an. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen war, zur Musik im Radio zu dirigieren. Mit der einen Hand hielt er sich am Gitterbett an - er konnte noch kaum stehen -, die andere Hand bewegte er im Takt der Musik. Als er dann etwas älter war, pfiff und trällerte er zu im Radio gespielten Schlagern wie "Anneliese, wann wirst du endlich einmal gescheiter?".
Hans wuchs unter der Obhut dreier Frauen auf, nämlich Mutter, Großmutter mütterlicherseits und einer Nachbarin, die er liebevoll "Schlintzi" nannte. Die Großmutter - sie stammte aus Bad Tatzmannsdorf im Burgenland - liebte ihn über alles, las ihm jeden Wunsch von den Lippen ab und ließ ihm alles durchgehen, ein Umstand, den sich Hans immer öfter zunutze machte. Seine Mutter hingegen, die sein ganzes Leben seine wichtigste Bezugsperson sein wird, hielt die Zügel straff, was hin und wieder zu Konflikten mit ihrer Mutter führte.
Um das Familieneinkommen etwas aufzubessern, übernahm Maria Hölzel 1959 ein kleines Lebensmittelgeschäft in der Ziegelofengasse. "In den Kindergarten wollte der Hans nie gehen, und so blieb er eben zu Hause. Der Hans war ein sehr angenehmes Kind, ich kann mich nicht erinnern, daß es in irgendeiner Form Schwierigkeiten gegeben hätte. Er war fast überdurchschnittlich brav", erinnert sich seine Mutter.
Zum vierten Geburtstag wünschte sich Hans eine Ziehharmonika. Eine Musiklehrerin riet den Eltern aber dazu, ihrem Kind Klavierunterricht zuteil werden zu lassen, er könne ja später immer noch auf Ziehharmonika umsteigen. So kauften sie ihm also keine Ziehharmonika, sondern einen Stutzflügel und meldeten ihn bei der Musikpädagogin Dr. Bodem in der Fillgradergasse - unweit der Ziegelofengasse - zum Klavierunterricht an.
Die Weichen werden gestellt...
Die erste Band, in die Hans als Bassist einstieg - er war 17 -, nannte sich
"Umspannwerk". Geprobt wurde im Keller des Hauses in Kaltenleutgeben, das den Eltern eines Freundes von Hans gehörte. Hans überredete seine Mutter, weil Kaltenleutgeben 15 km weit von Wien entfernt liegt und er nicht mobil war, ihm ein Moped zu kaufen. Nun konnte Hans, so oft er wollte, nach Kaltenleutgeben zu den Proben fahren. Auf sein erstes Auto malte er groß "Umspannwerk".
Mit 17 kündigte Hans seinen Job in der Pensionsversicherungsanstalt, ohne genau zu wissen, wie es beruflich weitergehen solle.
Er meldete sich deshalb freiwillig zum Bundesheer und perfektionierte in dieser Zeit sein Baßgitarrenspiel. Damals habe er genau genommen erst richtig gelernt, mit der Baßgitarre umzugehen, sagte Falco später einmal.
Nach seiner Zeit beim Bundesheer besuchte er drei Semester lang das Wiener Jazz-Konservatorium in der Johannesgasse im 1. Bezirk. Er war aber nicht mit großer Freude dabei, vielmehr wollte er seiner Mutter einen Gefallen tun, jedoch vermittelte ihm das Studium die notwendige Theorie, um später als Musiker brillieren zu können, und bestätigte ihn vollends darin, Profimusiker werden zu wollen.
In den späten siebziger Jahren befand sich die Musikszene im Umbruch. Der Punk, von dem Hans von Anfang an fasziniert war, eroberte von Großbritannien aus Europa.
Der Kultstar David Bowie, selbst durch deutsche Bands wie Kraftwerk und Can inspiriert, brachte seine wegweisende Berlin-Trilogie "Low", "Heroes" und "Lodger" heraus und prägte zu dieser Zeit Berlin, was Hans Hölzel dazu bewog, für einige Zeit nach Westberlin zu gehen. Er versuchte, in der dortigen Musikszene Fuß zu fassen. Falco sagte viele Jahre später: "Bowie war einer der Gründe, warum ich in Berlin war, ich wollte ihm über den Weg laufen. Bowie war mein Idol. Er hat für die deutschsprachige Popmusik immens viel getan. Das Album ,Helden' war für mich eine Initialzündung."
Als Jazz-Rocker spielte Hans in den verschiedensten Berliner Bands und bekam rund 1.000 Schilling pro Abendauftritt. "Es war zwar eine ganze Menge, aber auch immer weniger, als ich ausgegeben habe. Ich hatte nie Geld in Berlin", erinnerte sich Falco. Richtig ansässig ist er in Berlin nie geworden, alles in allem verbrachte er rund ein Jahr in Berlin.
Viele seiner späteren Lieder reflektieren diese Zeit.
Ende der siebziger Jahre formierte sich rund um den Wiener Szenepapst Wickerl Adam eine Gruppe: das 1. Wiener Musiktheater, aus dem sich später die Hallucination Company entwickelte. Die Konzerte der "Blödelbigband" fanden in der Bernoullistraße im 22. Wiener Gemeindebezirk im Rahmen der Wiener Institution "Kultur in den Außenbezirken" statt.
Wickerl Adam wurde eines Tages in der Mödlinger Fußgängerzone auf einen jungen, gutaussehenden Straßenmusikanten aufmerksam, der in einer Band Baß spielte. "Der hat dort in Mödling gespielt, als wenn er im Madison Square Garden spielen würde, als stünde er vor Tausenden Leuten - aber dort war niemand!", erinnert sich Wickerl Adam.
Er wollte den hochbegabten jungen Mann unbedingt für seine Gruppe gewinnen - und Hans Hölzel zögerte nicht.
Schon damals machte sich bemerkbar, daß Hans Hölzel keine Halbheiten die Musik betreffend vertrug, Akribie und Perfektion standen für ihn immer im Vordergrund. Adam: "Ich verlangte acht Stunden Probe täglich, und dem Hans hat das gefallen. Er war immer pünktlich, ein Typ, mit dem man arbeiten konnte." Hans wird von seinen Musikerkollegen als damals sehr bescheidener, sehr ruhiger und umgänglicher Typ beschrieben.
Aus Hans Hölzel wird Falco
1978 ging die Hallucination Company erstmals auf Tour. In München war die Show "Halluzinationen" die Sensation, ausverkauft bis auf den letzten Platz. Am dritten Tag in München kam Hans im silbergrau-schwarz gestreiften Anzug, die kurz geschnittenen Haare mit Gel nach hinten frisiert, zu Wickerl Adam und sagte: "Du, Wickerl, sag heute nicht mehr ,am Baß Hans Hölzel', sondern ,am Baß Falco Gottehrer'!" Nach ein paar Tagen kam er wieder und sagte: "Wickerl, ,Gottehrer' lassen wir wieder weg, bei ,Falco' bleibt es!" Auf den Künstlernamen "Falco" kam Hans, weil ihn der zu dieser Zeit erfolgreiche ostdeutsche Schispringer Falko Weißpflog sehr imponierte. Aus dem "k" machte er ein "c", weil sich das international besser vermarkten läßt.
Falco änderte sein Outfit deshalb grundlegend, weil er in Opposition zu den anderen Bandmitgliedern treten wollte. Alle anderen hatten lange Haare und hatten "Fetzen" an - er stand auf einmal mit Anzug und Sonnenbrille auf der Bühne. Wickerl Adam über diese Zeit: "Er hat Sex, Drugs und Rock 'n' Roll gelebt im Versace-Anzug."
Stefan Weber wurde durch die großen Erfolge der Hallucination Company dazu angeregt, seine ehemalige "Anarcho-Combo" Drahdiwaberl, die bis 1975 existierte und von deren ehemaligen Mitgliedern ein Großteil nun bei der Hallucination Company spielte, neu zu formieren, und lud einige Musiker, darunter auch den coolen Bassisten Falco, ein, bei Drahdiwaberl zu spielen. Und so wirkte Falco ein Jahr lang sowohl bei der Hallucination Company als auch bei Drahdiwaberl mit.
Drahdiwaberl war eine Mischung aus Chaos, Rock und Politkabarett. Die Musik war zwar geprobt, der Ablauf der Show aber spontan. Der Gruppe ging es vielmehr um Chaos, Happening, Ulk und Klamauk. Die Drahdiwaberl-Konzerte liefen derart exzessiv ab, daß Falco sich gezwungen sah, seine Designer-Kleidung bei Auftritten mit einem durchsichtigen Plastikmantel zu schützen. Stefan Weber über Falco: "Der Falco hat überhaupt nicht zu uns gepaßt, weil er schon damals ein Dandy mit kurzen Haaren war. Wir sind in ,Fetzen' aufgetreten, er im Fiorucci-Pullover. Er war der einzige in der Band, den immer nur die Gage interessiert hat, und das war mit dem Ethos der Band nicht vereinbar, denn wir spielten fast nur Benefizkonzerte."
Anfang 1979 verließ Falco wegen privater Gründe die Hallucination Company, blieb aber weiterhin bei Drahdiwaberl, auch wenn er sich mit der Ideologie der Band nicht identifizieren konnte. Bald darauf stieg er als Bassist bei der Kommerzgruppe Spinning Wheel ein, deren halbe Mannschaft auch in der Drahdiwaberl-Band spielte. Bei der Band Spinning Wheel, die unter anderem Bee-Gees- und Rod-Stewart-Songs nachspielte, begann Falco erstmals wirklich zu singen, wobei das Charisma und der eigene Stil des Falken zum Vorschein kamen: Er verlieh den von ihm nachgesungenen Songs einen eigenen Touch. Ein von ihm gesungener Rod-Stewart-Song war kein Rod-Stewart-Song mehr, sondern wurde zu einem Falco-Song. Seine damaligen Musikerkollegen berichten, daß er schon zu dieser Zeit die typischen Falco-Bewegungen draufhatte, die keineswegs gespielt, sondern ihm angeboren waren. Falco, das war keine Kunstfigur, wie es später immer wieder behauptet werden wird, sondern Falco war Hans Hölzel, und Hans Hölzel war Falco.
Einige Jahre vor seinem Tod sagte er in einem Interview: "Ich schau' halt, daß ich ein gewisses Falco-Gesicht nach außen trag', weil ich das ja auch zu 99 Prozent bin."
Spinning Wheel trat anfangs eher erfolglos in Diskotheken und Hotelbars auf. Erst nach einiger Zeit wurde die Band eine der erfolgreichsten Österreichs. Falco verdiente für damalige Verhältnisse sehr gut, doch störte es ihn zunehmend, daß er nicht das spielen konnte, was ihn berührte, sondern Unterhaltungsmusik machen mußte.
Im Mai 1979 begab sich Falco in das Tonstudio Cloud one von Renée Reitz in der Wiener Grünentorgasse, um seine erste Single zu produzieren. Er spielte, musikalisch von Spinning Wheel begleitet, die beiden Nummern "Chance to Dance" und "Summer" ein - unreife Frühwerke, von deren Veröffentlichung Falco letztendlich Abstand nahm.
Der Aufstieg zum Popstar
Eines Tages - es war im Jahre 1980, das den Beginn seines Aufstiegs vom Szene-Bassisten zum internationalen Star markieren sollte - kam Falco mit einer selbst komponierten und getexteten Nummer zu einer Drahdiwaberl-Probe: "Ganz Wien", ein spöttisches Werk über die gerade im Aufschwung befindliche harte Drogenszene, paßte aber nicht so recht in das Drahdiwaberl-Repertoire, weshalb diese Nummer bei Konzerten als Pausenfüller diente. Der Song, der definitiv als Reaktion auf von Falco Erlebtes entstand, kam in Österreich auf den Index und durfte somit im Rundfunk nicht mehr gespielt werden. Wenn diese Nummer bei Live-Auftritten von Drahdiwaberl gespielt wurde, ging Falco mit seiner Baßgitarre ganz nach vorne zum Bühnenrand, und Stefan Weber trat in den Hintergrund.
Das Publikum tobte bei dieser Nummer jedesmal vor Begeisterung, und bald wurde sie zum Kulthit der New-wave-Szene Wiens. Falco fühlte erstmals, was es denn heißt, vom Publikum umjubelt und geliebt zu werden. Damals wurde ihm klar, daß er durchaus auch allein als Entertainer bestehen könnte.
1980 bekam Drahdiwaberl von Markus Spiegel, dem Chef des Wiener Kleinlabels GIG Records, das Angebot, die LP "Psychoterror" zu produzieren. Spiegel bezeichnete sie später einmal ironisch als "mein genialstes Werk". Von wesentlich größerer Bedeutung für Markus Spiegel war aber sicherlich die Begegnung mit Falco. Markus Spiegel: "Als ich Falco bei einem Drahdiwaberl-Konzert in den Wiener Sophiensälen erstmals mit seiner Nummer ,Ganz Wien' sah, war mir klar, daß ich ihn als Solokünstler unter Vertrag nehmen wollte. Falco hat auf mich einen ungeheuer charismatischen Eindruck hinterlassen."
Markus Spiegel schloß mit Falco einen Vertrag als Solokünstler über drei LPs ab und brachte ihn mit dem Musikproduzenten und Soundmixer Robert Ponger zusammen. Ponger hatte im Sommer 1981 ein Lied für Reinhold Bilgeri, einen anderen bei Spiegel unter Vertrag stehenden Künstler, geschrieben, das diesem aber nicht gefiel, und so spielte er Falco das Playback, zu dem es noch keinen Text gab, vor. Dieser war hellauf begeistert davon und spürte, das ist es. Er nahm das Band mit nach Hause und hatte in ein paar Tagen den Text dazu geschrieben: "Drah di net um, der Kommissar geht um ..."
Im Herbst 1981 kam die Single "Der Kommissar" auf den Markt, auf der Rückseite befand sich "Helden von Heute", ein Song, zu dem Falco Text und Musik geschrieben hatte. Im November 1981 ist Falco mit seinem "Kommissar" Nummer 1 in Österreich, zwei Monate später katapultiert ihn der heimische Aufstieg vom Kellermusiker zum Star auch in Deutschland an die erste Stelle der Hitparade.
Die Plattenverkäufe explodieren: Nummer 1 in fast ganz Europa, in Kanada wird die Single vergoldet, in der deutschsprachigen Fassung erreicht der Hit immerhin Platz 72 der amerikanischen Billboard-Charts, in der englischsprachigen Coverversion von After The Fire Platz 3. Durch den New Yorker Star-DJ Afrika Bambaataa, der wesentliche Starthilfe für Falco in den USA leistete, wird "Der Kommissar" in amerikanischen Clubs zum Szene-Hit. Sogar in Guatemala führt der Song die Hitparade an. - Der Hit ist allenthalben auf der Welt zu hören. Weltweit wurden über 7 Millionen Einheiten des "Kommissars" abgesetzt, von dem Falco später sagen wird, daß er sich nie gedacht habe, daß "Der Kommissar" international Erfolg haben könnte. Er habe aber nie Respekt vor dem amerikanischen Markt gehabt. "Es war an sich nur ein Fahren auf dem Zeitgeist-Expreß, auf den ich nicht aufgesprungen bin, sondern den ich zu einem gerüttelt Maß selbst mit produziert habe."
Und Falco erregt tatsächlich großes Aufsehen in der Popszene. Es sind nicht nur seine genialen Texte, eine Mischung aus Hochdeutsch, Wienerisch und Englisch, es ist nicht nur seine von ihm entwickelte Kunstsprache, sondern es ist vor allem auch seine eigene Art zu singen, womit er der erste weiße Rapper wird. Später bezeichnete er sich im engsten Freundeskreis gerne als "Godfather des weißen Rap".
Falco wird zum Weltstar
Nach Wien zurückgekommen, sagte er sich abrupt von seinem Produzenten Robert Ponger los und wechselte auf Vermittlung von Horst Bork zum holländischen Produzenten-Brüderpaar Rob und Ferdi Bolland, die in Hilversum ihr
Bullet Sound Studio betreiben und mit denen er eine Cover Version des Cars Titels Looking for love einspielen wollte . Zu dieser Zeit erschienen einige Mozart-kritische Bücher, eine mehrteilige Fernsehserie über Mozart wurde ausgestrahlt, und es kam der mit mehreren Oscars ausgezeichnete Film "Amadeus" von Milos Forman in die Kinos. Wolfgang Amadeus Mozart war in aller Munde. Das inspirierte die Gebrüder Bolland dazu, das Leben Mozarts ungeschminkt in einem Popsong zu verarbeiten und diesen Song spielten sie Falco vor.
Das Ergebnis war "Rock me Amadeus", ein Song, der alle bisherigen Grenzen der deutschen Popmusik sprengen und völlig neue Maßstäbe setzen sollte. Als Falco das Playback zum ersten Mal hörte, war ihm klar, daß er die richtigen Produzenten gefunden hatte, d.h. im Sommer 1985 sollte auch fast die komplette LP "Falco 3" in Hilversum aufgenommen werden. Mit diesem Album, das sich im Stil von den beiden vorangegangenen gänzlich unterscheidet - es ist wesentlich kommerzieller, die Musik poppiger -, schaffte Falco endgültig den internationalen Durchbruch. Bereits im Mai 1985 wurde "Rock me Amadeus" als Single ausgekoppelt und stürmte sofort nach Veröffentlichung an die erste Stelle der österreichischen Hitparade, wo sich der Song sechs Wochen lang hielt - zwei Wochen später wurde er Spitzenreiter der deutschen Hitparade.
Am 15. Mai 1985, kurze Zeit nach der ersten Single-Auskoppelung, mußte Falco erstmals vor großem Publikum bestehen, denn er wurde von Bürgermeister Dr. Helmut Zilk eingeladen, das Eröffnungskonzert vor der phantastischen Kulisse des Wiener Rathauses zu bestreiten. Dies war eine Novität, denn bis zu diesem Tag war es Tradition gewesen, daß Künstler aus dem Bereich der ernsten Musik diesen Part zugesprochen erhielten. Die Entscheidung der Verantwortlichen war goldrichtig: Das Konzert wurde ein triumphaler Erfolg und übertraf alle Erwartungen bei weitem. Mehr als 40.000 Menschen waren gekommen, um dieses unvergeßliche Falco-Konzert mitzuerleben, das auch im Fernsehen übertragen wurde. Falco fragte während seines Auftritts die begeisterte Menge: "Wollt ihr den totalen Falco?" - "Ja!" war die Antwort. Und sie bekam ihn.
Die bildhafte Umsetzung des Popsongs "Rock me Amadeus" besorgten die Videoproduzenten Rudi Dolezal und Hannes Rossacher, mit denen Falco während seiner ganzen Karriere eng zusammenarbeitete. Gemeinsam mit ihnen entwickelte Falco eine ihm eigene Bildsprache, wodurch er der erste europäische Popmusiker wurde, der die Zeichen der internationalen Videoclipkultur für sich zu nutzen wußte und sie weltweit mit prägte. Falco spielt in diesem Videoclip eine Doppelrolle: Einmal verkörpert er den Wolfgang Amadeus Mozart des 20. Jahrhunderts, dann wieder befindet er sich als Falco im Smoking in der Rokokozeit, ist also immer im "falschen" Jahrhundert. Als "Mozarts" Leibwächter agieren im Video, das im Wiener Palais Schwarzenberg gedreht wurde, wildbärtige Motorrad-Rocker (die outsider) - 13 Jahre später werden sie ihm die letzte Ehre erweisen und seinen Sarg tragen. Im Sommer 1985 wurde Falco von der Popgruppe Opus eingeladen, an einem Open air im Grazer Stadion Liebenau mitzuwirken. Am Vorabend des Konzertes ging er nach den Proben mit Opus mit ein paar Freunden in ein Grazer Café, wo er seine spätere Frau Isabella Vitkovic kennenlernte.
Er war sofort Hals über Kopf in sie verliebt. Sie entsprach genau seinem Idealtypus von Frau, wie er immer wieder ironisch meinte: groß, blond und tuberkulös. Isabella stammt aus bürgerlichen Verhältnissen und war damals noch mit einem um 19 Jahre älteren Mann verheiratet, wußte aber, daß sie in dieser Beziehung nicht mehr weiterleben konnte. Hans bat sie, zu ihm nach Wien zu ziehen, und sie kam diesem Wunsch gerne nach. Ein paar Wochen später behauptete Isabella, sie wäre in der ersten Nacht mit Hans, die sie im Grazer Schloßberghotel miteinander verbrachten, schwanger geworden.
Wendepunkt
Der März des Jahres 1986 bescherte Falco aber auch noch eine andere Freude: Am 13. März kam seine Tochter Katharina Bianca zur Welt. Er liebte dieses Kind über alles, er hoffte, daß ihm das Kind Halt geben und sein Leben in sichere Bahnen lenken werde. Da ihm seine Junggesellenwohnung in der Wiener Schottenfeldgasse für seine Familie zu klein erschien, kaufte er um viele Millionen ein im Bau befindliches Penthouse im Nobelbezirk Hietzing, das mit jedem nur erdenklichen Luxus ausgestattet werden sollte: Studio, Bibliothek, zwei Terrassen, Whirlpool, Sauna, Armaturen 24karätig vergoldet. Doch zog Falco mit seiner Familie nie ein.
Viele Jahre vermietete er die luxuriöse Immobilie, bis er sie 1997 an seinen Freund und Mentor Ronnie Seunig verkaufte. Falco wurde in dieser Zeit in eine Doppelrolle gedrängt, nämlich in die des frischgebackenen Familienvaters und in die des Weltstars, die im Laufe der Zeit für ihn immer mehr zum Problem wurde, weil das Bild des häuslichen Hans Hölzel nicht zu Falcos Image paßte. Der große berufliche Erfolg und der damit verbundene Druck manövrierten Hans Hölzel wieder einmal in eine schwere Krise, die er mit Alkohol, Drogen und Tabletten zu bewältigen glaubte. Falco: "Die Midlife-crisis habe ich mit 28 gehabt. Jetzt hast du Millionen, du weißt zwar nicht, wo oben und unten ist, aber da ist eine Familie mit einem Kind, und du weißt gar nicht, was du damit anfangen sollst."
Hans Hölzel, der aus kleinen Verhältnissen stammte, hatte große Schwierigkeiten, seinen plötzlichen Reichtum zu verkraften. Falco, der schon mit 24 Jahren Dollarmillionär geworden war, sagte später: "Die schwierigste Zeit meines Lebens war zu der Zeit, wo ich begann, Geld zu verdienen, und zwar Geld in einem Ausmaß, das ich mir vorher nicht vorstellen konnte. Geld verdirbt die Menschen und hat auch mich lange Zeit verdorben. Geld verdirbt den Charakter, man glaubt, man ist der Größte!"
Falcos erster Vertrag mit GIG Records lief mit dem Album "Falco 3" aus. Eine bessere Ausgangsposition für neue Vertragsverhandlungen, als Falco sie mit einem Welthit hatte, konnte es gar nicht geben, und Falco unterschrieb bei der deutschen Firma Teldec einen Vertrag über drei Studio-LPs und einer Live-LP, weil eine große Firma Falcos Interessen weltweit besser wahrnehmen konnte als ein kleines Label wie GIG Records. Markus Spiegel begnügte sich mit der Rolle des Lizenznehmers in Österreich.
Der neue Vertrag Falcos war mit Sicherheit der höchstdotierte, der je mit einem deutschsprachigen Künstler abgeschlossen wurde. Falco: "Der neue Vertrag war so dotiert, daß er mir sehr den Kopf verdreht hat. Man nimmt halt 40 Millionen Schilling, wenn sie einem angeboten werden, aber besonders gut getan haben sie mir nicht!" Über sein eigenwilliges Verhältnis zu Geld, Reichtum und Frauen singt Falco in der Coverversion von Rio Reisers "Geld", die sich auf dem posthum erschienenen Album "Out of the Dark" befindet.
Im Frühsommer des Jahres 1986 machte Falco einen kurzen Ausflug ins Filmgeschäft und übernahm eine kleine Rolle in der Filmkomödie "Geld oder Leber" mit Mike Krüger und Ursela Monn in den Hauptrollen. Gedreht wurde unter der Regie von Dieter Pröttel am Wörthersee. "Das war der bestbezahlte Urlaub meines Lebens", sagte Falco nach den Dreharbeiten. Es waren noch weitere Filmprojekte mit Falco geplant, jedoch konnten seine schauspielerischen Qualitäten nicht überzeugen, weshalb man weitere Pläne in diese Richtung fallen ließ.
Falco, der das ganze Frühjahr über an seinem vierten Album "Emotional" - er produzierte es wieder mit dem Erfolgsduo Bolland - gearbeitet hatte, ging im Sommer 1986 auf Festspieltournee, die ihn von Mörbisch über Salzburg bis nach Bregenz führte.
Er hatte die Idee, Pop und Klassik zu kombinieren, und baute in seine Konzerte einen Auftritt eines Ensembles des Tanztheaters Wien ein, das zur Musik von Tschaikowsky eine rund zehnminütige Tanzshow bot. Höhepunkt dieser Konzertreise war der Open-air-Auftritt vor 20.000 Fans am Salzburger Domplatz.
Falcos Rückschläge
Im Jahre 1987 zog sich Falco von der Öffentlichkeit weitgehend zurück. Zuviel verlangten die letzten Jahre und vor allem Monate von ihm ab. Er brauchte Zeit,
um das Erlebte einigermaßen verarbeiten zu können, und mußte wieder seine innere Balance finden. Da Hans Hölzel der Ansicht war, seinem Kind auch ein Stück Natur bieten zu müssen, begab er sich auf die Suche nach einem Haus im Grünen. In Gars am Kamp in Niederösterreich, eine gute Autostunde von Wien entfernt, fand Hans Hölzel eine schöne Jugendstilvilla mit rund 4.000 m² Garten, der direkt an den Kamp angrenzt.
Obwohl sie Adaptierungsbedürftig war, gefiel sie ihm auf Anhieb. Er kaufte sie am 11. September 1987 und ließ sie nach seinen Vorstellungen mit viel Liebe in mühevoller Kleinarbeit renovieren. Ende 1987 meldete sich Falco mit der Single "Body next to Body", die der gebürtige Südtiroler Giorgio Moroder produzierte, bei seinen Fans zurück. Falco nahm diesen Song gemeinsam mit der Dänin Brigitte Nielsen auf. Das Duett war Berechnung, wie Falco später gestand: "Mit ihr wollte ich nie in die Hitparade, mit ihr wollte ich nur ins Bett!" Der Erfolg der Single blieb aus, Falco sprach von einer "miserablen Platte". "Aber die Zeit mit ihr war es wert, die 14 Tage St. Tropez haben sich gewaschen. Es war ein Deal." Falco war auf der Suche nach einem neuen Produzenten, da er sich von den Gebrüdern Bolland "wegen unverschämter Forderungen und schwacher Demobänder" getrennt hatte.
Das Produzentenduo Gunther Mende und Candy De Rouge schienen Falco wieder auf anraten von Horst Bork für sein neues Album genau richtig zu sein. Im März 1988 war die LP - sie sollte ursprünglich "Aya" heißen; es sind die letzten drei Buchstaben des Singletitels "Himalaya" - fertig. Falco, der einen unüberwindlichen Drang zum Perfektionismus hatte als auch die Teldec waren jedoch mit dem Ergebnis nicht zufrieden, man verwarf einen Großteil der bereits fix und fertig produzierten Songs und kehrte reumütig zu Rob und Ferdi Bolland zurück, mit denen er das Album fertigstellte. Es heißt nun "Wiener Blut" und enthält sechs von den Bollands und vier von Mende/De Rouge produzierte Nummern.
Die Titelnummer "Wiener Blut" war schon zur Zeit von "Rock me Amadeus" aufgenommen worden, kam jedoch nicht auf das Album "Falco 3". Sie hieß damals noch "Medizin" und hatte einen ganz anderen Text.
Falco griff diese alte Nummer wieder auf, verpaßte ihr einen neuen Text wie auch Titel und spielte sie für sein neues Album in neuem Gewand ein. Das Album "Wiener Blut" kam im Spätsommer des Jahres 1988 heraus - die Verkaufszahlen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Die geplante Europatournee mußte mangels Publikumsinteresse abgesagt werden. Falco äußerte sich später immer abfällig über dieses Album, er hatte zu diesem sicherlich den wenigsten Bezug von all seinen Werken.
Am 17. Juni 1988 heiratete Hans Hölzel Isabella Vitkovic heimlich in Los Angeles. Nicht einmal die wichtigste Frau in seinem Leben, seine Mutter, wußte davon. Falco: "Ich habe sie nur wegen des Kindes geheiratet." Im November 1988 war Falco völlig am Boden, physisch wie psychisch: Seine LP ein Internationaler Flop, seine Tournee abgesagt, seine Alkoholprobleme unbewältigbar und seine Ehe am Scheitern - er bricht aus und tritt eine "Flucht" rund um den Erdball an. Viereinhalb Monate lang wußte niemand, wo er sich befand. Er wollte sein Leben neu positionieren, wieder in die richtigen Bahnen lenken.
Nach seiner Rückkehr setzte Hans Hölzel einen Schlußpunkt, packte 3,8 Millionen Schilling in einen schwarzen Koffer, fuhr nach Graz und stellte seiner Ehefrau die alles entscheidende Frage: "Geld oder Ehe?" - Die Antwort war klar, und nach 309 traurigen Ehetagen erfolgte 1989 die einvernehmliche Scheidung.
Nach dieser Wende beschloss Falco im Sommer 1989 wieder Kontakt zu Robert Ponger herzustellen und gestaltete mit Hilfe von alten Bandmitglieder, einigen deutschen und österreichischen Studio- und Gastmusikern im ablaufenden Jahr 1989 einen Comebackversuch und nahm in Koproduktion mit Robert Ponger, dem Produzenten seiner ersten beiden Platten, das futuristisch-erdige Album "Data de Groove" auf.
Ins weiße Licht
Hans Hölzel, der Sonne, Palmen und das Meer liebte, machten die langen Winter in Österreich immer mehr zu schaffen. Engen Freunden gegenüber bekannte er: "Wenn es Winter, dunkel und kalt wird, krieg' ich Angst." Dies war sicherlich mit ein Grund, weshalb er im Frühjahr 1996 begann, seinen Wohnsitz in die Dominikanische Republik zu verlegen. Es waren aber hauptsächlich die damit verbundenen Steuererleichterungen, die ihn zu diesem Schritt bewogen. Von Anfang an war ihm jedoch klar, daß er, der von ganzem Herzen Österreicher und vor allem Wiener war, nicht für immer dort bleiben wird. Hans Hölzel bezog eine 200 m² große Villa mit Swimmingpool in den Hacienda Resorts in Puerto Plata, weit im Norden der Insel, und mietete sich außerdem ein kleines Appartement in Cabarete.
1996 veröffentlichte Falco die von Torsten Börger produzierte Single "Naked" - es sollte seine zu Lebzeiten letzte Veröffentlichung sein. "Naked" lief in Österreich gut, in Deutschland hingegen wurde die Single mit knapp über 50.000 verkauften Exemplaren ein Flop.
Im Sommer 1997 übernahm Claudia Wohlfromm, die Frau des Produzenten Torsten Börger, das Management von Falco. Sie wollte einen ganz neuen Falco stylen, einen, der ihrer Meinung nach in das dritte Jahrtausend paßt. Und Falco ließ gewähren: Eines Tages erschien er mit blondgefärbten Haaren und einem Brillanten im rechten oberen Schneidezahn in der Öffentlichkeit. Die Arbeiten an Falcos letztem Album, das ursprünglich "Egoisten" heißen sollte, ließen seine Verunsicherung und Selbstzweifel immer größer werden. Immer wieder verschob der Perfektionist Hans Hölzel den Erscheinungstermin des Albums, verwarf Nummern, nahm wieder neue auf, wurde sich nicht klar über die Anordnung der einzelnen Songs. Letztlich wollte er im Spätherbst des Jahres 1997 das gesamte Album, das an und für sich fertig war, verwerfen und mit der Arbeit von neuem beginnen, wozu es jedoch nicht mehr kam.
Hans Hölzel verstarb am 6. Februar 1998 gegen 16.40 Uhr Ortszeit bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik. - Falco hingegen lebt intensiver denn je in den Herzen seiner Fans.
Quellen: www.falco.at, www.falcoderfilm.at, http://de.wikipedia.org











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