Angebot von Spanien-Klub Santander, aber: Unglücklicher Prager darf nicht wechseln
- ÖFB-Kicker bei Heerenveen momentan nur Reservist
- Prager: "Spiele wenig, bin überhaupt nicht zufrieden"

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ÖFB-Teamspieler Thomas Prager wird wohl auch nach dem Ende der Transferzeit am 31. Jänner für den SC Heerenveen seine Fußball-Schuhe schnüren. "Der Verein hat gesagt, dass er mich braucht und die Angebote abgelehnt", bestätigte der 22-Jährige. Neben einem niederländischen Club hatte gar der spanische Erstligist Racing Santander Interesse an einer Verpflichtung (Leihvertrag bis Sommer mit Kaufoption) gezeigt.
Für Prager ist die Situation doppelt bitter, da er beim Tabellenvierten der niederländischen Ehrendivision derzeit nur Reservist ist. "Ich spiele wenig, bin überhaupt nicht zufrieden", tat der Offensivspieler seinem Ärger kund. "Ich wäre gerne nach Spanien gegangen, das wäre ein Wahnsinn gewesen. Wenn ein spanischer Verein Interesse hat, will man natürlich gerne wechseln. Wer spielt nicht gerne gegen Barcelona und Real Madrid".
Laut der Internet-Ausgabe der spanischen Sportzeitung "Marca" sei der 22-Jährige die "vordringlichste Kaufoption" des Tabellensechsten der Primera Division, der unter dem erst im vergangenen Juni verpflichteten Trainer Marcelino Garcia Toral bisher eine überraschend starke Saison hingelegt hat und derzeit auf einem UEFA-Cup-Rang liegt. Ein Vertreter des Vereins aus Kantabrien erklärte gegenüber der Lokalzeitung "El Diario Montanes", man sei an "jungen Talenten mit Entwicklungspotenzial" interessiert.
Beim 3:0-Auswärtssieg gegen De Graafschap kam der Österreicher gar nicht zum Einsatz, in den Spielen davor war er zumindest jeweils in der Schlussphase eingewechselt worden. Zuletzt stand der Mittelfeldspieler am 27. Dezember bei der 0:1-Auswärtsniederlage gegen Roda Kerkrade, bei der er allerdings bereits nach 20 Minuten verletzungsbedingt ausgetauscht worden war, in der Startformation. Coach Gertjan Verbeek gibt derzeit dem talentierten 19-jährigen Niederländer Geert Arend Roorda gegenüber Prager den Vorzug. "Es läuft ja auch derzeit gut, deshalb hat er auch eigentlich keinen Grund zum Wechseln", ist sich der Wiener bewusst. (apa/red)
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