"9/11-Hero" gibt auf: Republikaner Rudy Giuliani beendet Wahlkampf ums Weiße Haus
- Erreichte in entscheidender Florida-Wahl nur 3. Platz
- New Yorks Ex-Bürgermeister unterstützt nun McCain
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US-Kandidaten bieten jede Menge Skandalstoff

Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani hat sich aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückgezogen. Gleichzeitig empfahl er seinen Anhängern, Senator John McCain aus Arizona zu wählen. McCain sei der am besten qualifizierte Kandidat, um der nächste Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, erklärte Giuliani in Simi Valley im US-Staat Kalifornien.
"John McCain ist der qualifizierteste Kandidat, um der nächste Oberbefehlshaber der Vereinigten Staaten zu sein. Er ist ein amerikanischer Held", sagte Giuliani über den Kriegsveteranen McCain, mit dem er seit langem befreundet ist. Irgendjemand anderen zu unterstützen, wäre für ihn ein Zeichen von Wankelmütigkeit, sagte Giuliani. Er hatte sich bereits vor seiner eigenen Kandidatur für McCain ausgesprochen.
Abgeschlagen auf dem dritten Platz
Bei den Vorwahlen in Florida war Giuliani unter den Republikanern weit abgeschlagen auf dem dritten Platz gelandet. Die vorangegangenen Vorwahlen hatte er dabei weitgehend ignoriert, um sich voll und ganz auf die Abstimmung im wichtigen Florida zu konzentrieren. Diese Rechnung ging aber offenkundig nicht auf. Damit läuft bei den Republikanern alles auf ein Duell zwischen McCain und Mitt Romney hinaus, obwohl noch der frühere Gouverneur von Arkansas Mike Huckabee und der liberale Republikaner Ron Paul im Rennen sind.
McCain hat nun im Rennen um die Kandidatur der Republikaner einen weiteren Vorteil gegenüber seinem Hauptkonkurrenten Romney. Er kann nun vermutlich als klarer Favorit in die entscheidenden Vorwahlen am kommenden Super-Dienstag gehen.
(apa/red)
