"Kämpfe nicht wegen Ankunft der EUFOR": Tschad-Rebellen beruhigen Friedenstruppe
- "profil": Sprecher der Aufständischen beschwichtigt
- Rebellen: "Anfangs waren wir sehr misstrauisch"
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Flüchtlingselend, Kinder- sterben und Bürgerkrieg

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erklärt ein Sprecher der Tschad-Rebellen, dass sich ihre derzeit laufende Offensive nicht gegen die Eufor-Truppe richte, sondern ausschließlich gegen die Regierung von Staatspräsident Idriss Déby.
"Die Kämpfe haben mit der Ankunft der EUFOR nichts zu tun. Der Zeitpunk ist eher Zufall", so Rebellensprecher Mahamat Hassane Boulmaye am Freitag gegenüber "profil".
Zeitgleich mit dem Eintreffen der ersten österreichischen Bundesheer-Soldaten im Tschad hatten die Aufständischen vergangene Woche mit mehreren tausend Kämpfern einen Vorstoß in Richtung der Hauptstadt N'Djamena unternommen.
Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, die EU-Friedenstruppe als Feinde zu betrachten, bezeichnet Boulmaye die Europäer nun nicht mehr als Gegner: "Anfangs waren wir sehr misstrauisch. Aber seit der französische Außenminister Bernard Kouchner gesagt hat, die EUFOR würde nicht die Regierungstruppen beschützen, sondern die Flüchtlinge, haben wir kein Problem mehr", so Boulmaye weiter.
Die gesamte Story finden Sie im aktuellen "profil"!
