Dramatische Szenen in der in Irischer See: Fähre von Riesenwelle getroffen - in Seenot
- Menschen mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht

Eine Riesenwelle hat bei starkem Sturm eine Fähre mit 23 Menschen an Bord in der Irischen See in Seenot gebracht. Alle Besatzungsmitglieder und Passagiere konnten in einer dramatischen Rettungsaktion bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern in Sicherheit gebracht werden.
Das Frachtschiff habe kurz vor der Küstenstadt Fleetwood in der westenglischen Grafschaft Lancashire Schlagseite bekommen, nachdem es die Welle getroffen hatte, teilte der Schiffsbetreiber Seatruck Ferries Limited mit. Die Besatzungsmitglieder versuchten, die Maschinen wieder anzuwerfen. Es wird davon ausgegangen, dass das Schiff in dem relativ seichten Wasser nicht sinkt.
Die Fähre war auf dem Weg von Nordirland nach Lancashire und hatte Lastwagen und Auflieger geladen. Die Wellen erreichten bei dem Unwetter eine Höhe von rund sieben Metern. Derzeit wütet ein Sturm über Großbritannien, ein Lastwagenfahrer kam bereits ums Leben, als der Wind sein Fahrzeug umschleuderte.
(apa/red)
