Selbstmordanschlag auf Armeebus in Kabul:
Zivilist getötet, zahlreiche Personen verletzt
- Busfahrer schaffte es, sein Fahrzeug weiterzulenken
- Getöteter Zivilist in vorbeifahrenden Taxi gesessen

·Kabul: 14 Tote bei Selbstmordanschlag
Attentäter rammte mit Sprengstoff einen Bus
·Zwei NATO-Soldaten in Afghanistan getötet
Versteckte Bombe riss Kanadier in den Tod
Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Armeebus in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens ein Zivilist getötet und zahlreiche Menschen verletzt worden. Der Attentäter habe den Bus in einem Toyota angegriffen, erklärte ein Polizist. Allerdings sei der Sprengsatz in die Luft gegangen, bevor der Mann das Armeefahrzeug im Stadtzentrum tatsächlich erreicht habe.
Dennoch stand der Bus in Flammen, zahlreiche Krankenwagen rasten mit brüllenden Sirenen zum Tatort. "Das Ziel war offenbar der Armeebus, aber der Fahrer hat es noch geschafft, das Fahrzeug weiterzufahren", sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Der getötete Zivilist habe sich in einem vorbeifahrenden Taxi befunden. (apa/red)
